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SCK-Fußballer ackern mit Spaß

Lokalsport: SCK-Fußballer ackern mit Spaß
Auch in der Luft eine verlässliche Größe: Tim Rubink (r.) führt den Fußball-Oberligisten SC Kapellen als Kapitän an. FOTO: Hubert Wilschrey
Kapellen. Morgen geht es für den Oberligisten aus Kapellen zum sieglosen SV Hönnepel/Niedermörmter. Von Dirk Sitterle

Bestens gelaunt gehen die Fußballer des Oberligisten SC Kapellen morgen Nachmittag (Anpfiff 15 Uhr) ins Match beim auch nach sechs Spielen noch sieglosen SV Hönnepel/Niedermörmter. Das liegt natürlich an den zurückliegenden Partien bei TuRU Düsseldorf (1:1) und daheim gegen den VfB Homberg (3:1), doch Trainer Toni Molina möchte die gute Stimmung innerhalb seiner Mannschaft nicht allein an Ergebnissen festmachen: "Wir haben im Moment einfach extremst viel Spaß im Training", sagt er. Und das hänge, fügt er an, "viel mit den Führungsspielern zusammen. Die ziehen alle mit."

Stellvertretend für diesen ganz besonderen Geist steht Kapitän Tim Rubink, der sich für morgen trotz leichter Oberschenkelprobleme fit gemeldet hat. Und das sei gut so, findet Molina, "denn er ist ein sehr wichtiger Spieler sowohl auf als auch neben dem Platz. Er sollte nicht ausfallen." Dieses Lob bezieht er grundsätzlich auf die gesamte Mannschaft, der er im Training einiges abverlangen würde. "Sie ist top! Alle arbeiten gut, zeigen immer volle Bereitschaft."

Und das ist auch vonnöten, den obwohl beim SV Hönnepel/Niedermörmter die Tendenz nach dem Aufstiegsverzicht 2014 klar fallend ist (2014/15: 4.; 2015/16: 10., 2016/17: 17. nach sechs Partien), beeindruckt Molina der Kader seines Kollegen Daniel Beine: "Von den Namen her klingt das immer noch gut." Goalgetter André Trienenjost und der 2,04 Meter große Daniel Boldt (34 Jahre) sind seit Jahren feste Größen auf diesem Niveau. In Dominik Borutzki (zurzeit verletzt) und Nedzad Dragovic hat Kapellens Coach ein ganz starkes Innenverteidigerpärchen ausgemacht, ebenfalls über jede Menge individuelle Klasse verfügten Tim Seidel sowie die auch schon höherklassig tätigen Ajdin Mehinovic (1. FC Köln II) und Nils Pagojus (MSV Duisburg), die er bereits seit der Jugend kennt. Aber natürlich beschäftigt sich Molina mehr mit seiner Mannschaft. Die habe gegen Homberg, merkt er positiv an, "versucht, Dinge spielerisch umzusetzen." Was ihm nicht gefällt, ist die Torausbeute: "Acht Treffer, davon sieben zu Hause, sind mir zu wenig." Auf die scheinbare Auswärtsschwäche des SCK setzt Beine, wenngleich er ausdrücklich mahnt: "Die haben in einigen Spielen viel Pech gehabt, müssten eigentlich besser platziert sein."

Ob Kapellen auf dem schwer zu bespielenden Sportplatz an der Düffelsmühle auf die Dienste von Lennart Ingmann bauen kann, ist noch ungewiss. Der Edeltechniker ist krank, setzte unter der Woche zweimal mit dem Training aus. Auf jeden Fall umbauen muss Molina die Viererkette vor Torhüter Christopher Möllering, denn David Dygacz, zentraler Abwehrspieler neben Tim Rubink, ist auf einer Hochzeitsfeier in Polen. Seinen Posten könnten Dalibor Cvetkovic oder Marcel Koch übernehmen. Wieder zur Verfügung stehen Stürmer Oguz Ayan (zurück aus der Türkei) und Talha Demir (eingeklemmter Nerv im Brustbein). Schon ganz nah dran am Comeback ist auch Andrej Hildenberg (Loch in der Lunge), mit neun Treffern 2015/16 bester Torschütze im aktuellen Kader.

Quelle: NGZ
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