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SCK gegen Gnadental - Abstiegskampf pur

Lokalsport: SCK gegen Gnadental - Abstiegskampf pur
Kopf hoch: Nach drei Niederlagen in Folge steht die DJK Gnadental auf Relegationsplatz 15. Im Match gegen den ebenfalls vom Abstieg bedrohten SC Kapellen II werden immens wichtige Punkte verteilt. FOTO: Andreas Woitschützke
Rhein-Kreis. In der Bezirksliga braucht die Holzheimer SG dringend Punkte für den Klassenverbleib. Interessantes Duell der Aufsteiger in Büderich. Von Christos Pasvantis

Direkte Rhein-Kreis-Duelle, bei denen es um den Ligaverbleib geht, dürften in der Bezirksliga von nun an an der Tagesordnung sein. Besonders spannend wird es am Sonntag in Kapellen.

SC Kapellen II - DJK Gnadental. Jörg Ferber gehört naturgemäß zu den größeren Optimisten der Trainerzunft. So sieht er seine DJK, die im Offensivspiel zuletzt ja auch schon hoffnungsvolle Ansätze zeigte, vom Potenzial her nicht wirklich im Abstiegskampf. Doch auch er kann die Tabelle lesen: "Das wird ein ganz wichtiges Spiel. Wenn wir verlieren, zieht Kapellen vorbei und wir stecken ganz unten drin. Mit einem Sieg können wir aber auch schon Kontakt zum Mittelfeld knüpfen." Nach drei Niederlagen steht Gnadental derzeit auf Relegationsplatz 15, in Kapellen sieht es nach erst zwei Siegen noch düsterer aus. Coach Torsten Müllers weiß, was das heißt: "Gnadental ist eine dieser Mannschaften, die am Ende der Saison dann schon hinter uns stehen sollten, wenn wir die Klasse halten wollen. Das sind die Spiele, die du eigentlich gewinnen musst."

Holzheimer SG - MSV Düsseldorf. Für die HSG ist es mit erst drei Punkten schon längst richtig ungemütlich, die Mannschaft braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Sollte der zuletzt herausragende Tabellenführer, der mit dem bisherigen Spitzenreiter Schwarz-Weiß Düsseldorf im Spitzenspiel der Vorwoche mit einem 5:2-Sieg kurzen Prozess machte, in Holzheim stolpern, wäre dies aber mehr als überraschend. Mit einem 4:0-Kreispokalsieg über den SV Glehn holten sich die Gastgeber immerhin Selbstvertrauen.

SG Kaarst - SG Rommerskirchen/Gilbach. Der Name dieses Duells dürfte momentan klangvoller sein als der Inhalt, der am Kaarster See zu sehen sein wird. Das glaubt zumindest "Roki"-Trainer Oliver Lehrbach: "Ich rechne nicht mit gutem Fußball, obwohl beide Teams ja eigentlich dafür bekannt sind. Wir haben momentan unsere Probleme, das gleiche gilt auch für Kaarst." Nach schwachem Start sind die Gäste immerhin viermal in Serie ungeschlagen, während Kaarst zuletzt 1:3 beim TuS Grevenbroich verlor. "Die Personalsituation ist immer noch dramatisch", weiß Trainer Mo Elmimouni, der aber zumindest auf die Rückkehr von Kojo Atta-Yeboah und Florian Cronen hofft.

Schwarz-Weiß Düsseldorf - TuS Grevenbroich. Der Heimsieg gegen Kaarst kam für den TuS genau zur richtigen Zeit. Das Gastspiel beim zweitbesten Team der Liga dürfte den Grevenbroichern mit einem Sieg im Rücken deutlich leichter fallen. "Für die Moral ist das vielleicht schon ein bisschen besser so", glaubt Trainer Hermann-Josef Otten. Ärgerlich: Nach einer Gelb-Roten Karte beim zähen 1:0-Pokalsieg bei der DJK Hoisten wird Kapitän Martin Hermel fehlen, dafür könnte Umut Altunbas wieder ins Team rücken. "Es wird eine ganz schwierige Aufgabe, bei der wir aber nicht viel zu verlieren haben", findet Otten.

FC Büderich - SV Bedburdyck/Gierath. Auch die Meerbuscher Gastgeber spielen auf Rang drei bislang eine beeindruckende Saison. "Wo Büderich rumturnt, ist für einen Aufsteiger nicht schlecht", sagt SV-Trainer Jürgen Steins, der seine Ausrichtung an die starke Offensive des Gegners anpasst: "Wir wollen aus einer kompakten Formation heraus in unsere eigenen Stärken hereinkommen. Wenn wir das umsetzen, glaube ich auch, dass wir mit einem Punkt nach Hause fahren."

TSV Eller - FC Delhoven. Bei Delhoven, dem dritten Aufsteiger im Bunde, reihen sich überraschende Erfolge und eher ernüchternde Auftritte bislang munter aneinander. Das 2:2 gegen Berghausen in ersatzgeschwächter Verfassung zählt aber klar zur ersteren Kategorie. Gegner Eller ist zwar seit dem ersten Spieltag ungeschlagen, hat aber bislang nur eines von vier Heimspielen für sich entscheiden können.

Lohausener SV - SV Uedesheim. Enttäuschend verläuft die Spielzeit bislang für den SVÜ, der vor dem gegnerischen Tor regelmäßig Nerven und damit auch Punkte verliert. Auch Lohausen wird schwer zu knacken sein: In acht Ligaspielen verlor der Gastgeber erst einmal.

Quelle: NGZ
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