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Lokalsport
SCK misst sich mit den Top-Klubs

Lokalsport: SCK misst sich mit den Top-Klubs
Turnierorganisator Björn Dickmanns, Torhüter Tim und Kapitän Alexander sowie Jugendleiter Philip Breuer bei der Siegerehrung des Qualifikationsturniers. FOTO: Detlef Ilgner
Mönchengladbach. Santander-Cup: Die U13 des SC Kapellen trifft auf Weltvereine wie den FC Barcelona und FC Liverpool. Von Felix Strerath

Die U13-Fußballer des SC Kapellen dürfen heute und morgen am Santander-Cup teilnehmen. Seit nun fünf Jahren richten Borussia Mönchengladbach und die Santander Bank das internationale Jugendturnier aus. Dieses Jahr findet das Spektakel rund um das Bundesliga-Spitzenspiel der Borussen morgen (Anpfiff 17.30 Uhr) gegen die Gäste aus der Autostadt Wolfsburg statt.

Auch dieses Mal ist der Cup wieder ein Treffen der internationalen Topklubs: Neben Titelverteidiger FC Barcelona sind Atlético Mardrid, der FC Liverpool, PSV Eindhoven, der FC Zürich, die Bundesligisten Hertha, Stuttgart und der 1. FC Köln und natürlich die Fohlenelf selber auf dem Gelände des Borussiaparks am Start. Dank eines starken Auftritts beim selbstausgerichteten Qualifikationsturnier im Oktober des vergangenen Jahres darf sich der SCK zum zweiten Mal in Folge unter das mit Hochkarätern besetzte Teilnehmerfeld mischen. Das Qualifikationsturnier gewann der SC Kapellen im Finale mit 1:0 über den SC Union Nettetal. "Wir haben uns riesig darüber gefreut, dass wir dabei sein dürfen", sagt Trainer Ralf Stübben über den Einzug in die Endrunde.

Auf der Anlage von Borussia Mönchengladbach erwartet die Kicker von der Erft ein schweres Turnier. Trotz des bislang hervorragenden Saisonverlaufs - in der Bestengruppe ist die D-Jugend noch ungeschlagen, im Kreispokal steht sie im Finale und die Kreishallenmeisterschaften hat sie gewonnen - steht das sportliche Ergebnis für die jungen Talente nicht im Vordergrund. Stübben erklärt: "Wir freuen uns, die Atmosphäre kennenzulernen. Das wird ein einmaliges Erlebnis." Dies solle natürlich jeder Spieler auf dem Platz erleben dürfen, findet Stübben: "Wir haben 18 Kinder im Kader. Es wird jeder Einzelne zum Einsatz kommen." Die Vorfreude ist Stübbens Sprösslingen schon im Training anzumerken: "Wir haben eine Trainingsbeteiligung von 100 Prozent." Auch wenn das Ergebnis keine Rolle spielt, ist Stübben eins wichtig: "Wir wollen uns nicht blamieren." Im vergangenen Jahr verkaufte sich der SC Kapellen trotz des letzten Platzes gut. In der Gruppe wurde bis auf das Spiel gegen Besiktas Istanbul (0:6) keins deutlich verloren. Die Erftstädter schafften sogar eine 0:1 gegen den späteren Turniersieger FC Barcelona.

Quelle: NGZ
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