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Sportpolitik
Siggi Willecke ein "Sechziger"

Neuss. Die Fußstapfen waren riesengroß, in die Siegfried Willecke vor knapp 17 Jahren trat, schließlich folgte er im Jahre 1999 an der Spitze des Neusser Schwimmvereins auf Karl Bongers - und der ist bekanntlich nicht nur im NSV eine Institution und lebende Legende. Doch Siggi Willecke, vor seiner Wahl zum Vorsitzenden bereits elf Jahre Geschäftsführer des NSV, hat sie ausgefüllt - so gut, dass auch andere auf den gebürtigen Sauerländer aufmerksam wurden, weshalb ihn der Sportbund Rhein-Kreis Neuss (KSB) zu seinem ersten hauptamtlichen Geschäftsführer berief.

Beides Ämter, die er auf seine ruhige, unaufgeregte Art ausfüllt und erledigt - korrekt und zuverlässig dürften die Eigenschaften sein, die einem bei seinem Namen am ehesten einfallen, freundlich aber bestimmt die weiteren. "Seine Beliebtheit in unseren Reihen ist reisengroß. Selbst für die Aktiven, die ihn auch alle nur liebevoll 'Siggi" rufen, ist er halt der 'Macher'", sagt Horst Reimers, der gemeinsam mit Klaus Hebmüller, Marianne Kamp und Jakob Hinzen den Ältestenrat des Neusser Schwimmvereins bildet.

Heute wird Siggi Willecke sechzig Jahre alt - und begeht den runden Geburtstag auf seine Weise: zusammen mit rund 70 Vereinsmitgliedern beim Skifahren in Südtirol. Wetten, dass es da heute ein bisschen "höher" zugeht als sonst, denn einer ordentlichen Geselligkeit ist Siggi Willecke keineswegs abgeneigt, der zum Schützenfest stets in seine sauerländische Heimat nach Schmallenberg reist. Zweites Standbein des frisch gebackenen "Sechzigers" ist neben dem sportlichen Engagement seine Familie - und da liegen ihm seit neuester Zeit seine Enkelkinder ganz besonders am Herzen.

(-vk)
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