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Skaterhockey: Eagles wollen Heimvorteil nutzen

Lokalsport: Skaterhockey: Eagles wollen Heimvorteil nutzen
Den Gegner ausgetanzt und dann freie Bahn aufs Tor - so wie in dieser Szene mit Georg Otten stellen sich die Crash Eagles Kaarst das erste Viertelfinale um die Deutsche Skaterhockey-Meisterschaft heute Abend gegen Lüdenscheid vor. FOTO: CEK
Kaarst. Zwei Siege trennen die Crash Eagles noch vom Einzug in den Europapokal. Den ersten wollen die Kaarster heute Abend (18 Uhr) im ersten Viertelfinalspiel um die Deutsche Skaterhockey-Meisterschaft in der heimischen Stadtparkhalle gegen die Highlander Lüdenscheid einfahren. Von Volker Koch

Ein weiterer Sieg im Rückspiel am 29. Oktober (19.30 Uhr, Bergland-Gymnasium in Lüdenscheid) würde den zweifachen Deutschen Meister bereits ins Halbfinale und damit in den Europapokal bringen. Klappt das nicht, fällt die Entscheidung in einem dritten Spiel, das am 5. November (18 Uhr) erneut in der Stadtparkhalle ausgetragen würde.

Das ist ein Vorteil für die Eagles, denn dort sind sie in dieser Saison noch ungeschlagen, gaben nur im Penaltyschießen gegen Samurai Iserlohn einen Punkt ab. "Die Halle ist top, der Boden und die Banden sind gut", sagt Trainer Georg Otten. Beide Komponenten erlauben "ein schnelles Spiel", und das kommt der jungen Kaarster Mannschaft entgegen. Deshalb sehen sich die Adler im heutigen Duell auch als Favorit, auch wenn Mannschaftskapitän Gabriel Hildebrandt warnt: "Die Lüdenscheider haben mehr Erfahrung als wir, vor allem, was Play-off-Spiele anbelangt." Für die Lüdenscheider, die in dieser Saison lange Zeit um den Klassenerhalt bangen mussten, ist es die vierte Play-off-Teilnahme in Folge. Und Play-offs haben meist einen anderen Charakter als normale Punktspiele. In denen setzten sich die Kaarster mit 14:4 und 8:7 nach Penaltyschießen durch. Der Trainer will diese Ergebnisse freilich nicht überbewerten: "Im Hinspiel haben die Highlander nach frühem Rückstand zurückgesteckt, um Kräfte zu sparen. Deshalb ist das Ergebnis so hoch ausgefallen." Trotzdem sieht Otten Vorteile auf Seiten seiner Schützlinge, nicht nur, weil "so eine Serie natürlich Selbstvertrauen gibt."

Sondern auch von der Spielanlage her: Gestützt auf die beiden "in dieser Saison überragenden" (Otten) Torhüter Richard Steffen und Niclas Stobbe bevorzugen die Eagles ein schnelles, aber auch diszipliniertes Spiel nach vorne: "Bei uns läuft jeder zurück, wenn der Angriff abgeschlossen ist. Das ist nicht bei allen Teams der Fall", sagt Top-Scorer Timo Dietrich. So soll es auch heute Abend sein, denn die Kaarster haben sich nach dem überraschenden zweiten Tabellenplatz nun ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: "Wir wollen ins Finale," sagt Timo Dietrich.

Quelle: NGZ
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