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Lokalsport
Skaterhockey: Im DM-Halbfinale gibt es keinen Favoriten

Kaarst. Was da morgen ab 18 Uhr im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft im Skaterhockey auf dem Parkett steht, ist wirklich das Beste, was dieser Sport im Lande der Dichter und Denker zu bieten hat: SHC Rockets Essen gegen Samurai Iserlohn und Crash Eagles Kaarst gegen HC Köln-West Rheinos, zwei Duelle, in denen die ersten vier Vereine der Hauptrunde unter sich sind.

Dass alle vier Viertelfinal-Serien erst im dritten Match entschieden wurden, zeugt von der Ausgeglichenheit des Oberhauses in dieser Spielzeit. Im Land des amtierenden Europameisters ist kein Team sicher. Und darum sehen sich die Adler, als Vizemeister der regulären Saison sieben Punkte besser als die drittplatzierten Rheinos, morgen in heimischer Stadtparkhalle an der Pestalozzistraße auch keineswegs als Favoriten. "Unsere letzte Halbfinalteilnahme liegt doch schon zwölf Jahre zurück", sagt der bei den Eagles für die Pressearbeit zuständige Philipp Inger. "Dementsprechend wenig Erfahrung hat die junge Mannschaft in den Play-offs." Den letzten von zwei DM-Titeln holten die Kaarster 1998. Die Gäste sind dagegen Stammgäste in der K.o.-Runde, standen seit 2004 neunmal im Finale (zuletzt 2015) und gewannen davon fünf (zuletzt 2014).

Wer sich auch nur ein bisschen für Skaterhockey in Deutschland interessiert, kommt an Spielern wie Kai Esser sowie Robin und David Weisheit nicht vorbei. Natürlich war das Trio auch ganz entscheidend am Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft bei der EM vor gut einem Monat im kroatischen Opatija beteiligt.

(sit)
 
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