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Lokalsport
Sommernachtslauf: Staffeln sind das Highlight am Schluss

Neuss. Im Finale nimmt der Sommernachtslauf der TG Neuss noch mal richtig Fahrt auf. Begleitet von ganz sicher mehr als 10.000 mit 1000 Leuchtstäben bewaffneten Zuschauern machen sich heute Abend um 22 Uhr rund 40 Team-Staffeln auf die 1200 Meter lange Runde. Weil es dabei im Kampf um den Sieg durchaus rustikal zur Sache könnte, überlegt das Organisationsteam um Marc Hillen (Agentur h1) und TG-Geschäftsführer Klaus Ehren, die Wettbewerbe der Männer und Frauen zu splitten. Ehren: "Die gemischten Staffeln würden dann bei den Männern mitlaufen."

Für einen Platz auf dem Treppchen bewerben sich zum Beispiel die Jungs des gerade aus der Ersten Hockey-Bundesliga abgestiegenen HTC SW Neuss. Das Team läuft in der Besetzung: Steven Dühr, Mathias Gräber, Ivo Otto und Martin Wagner. Die Zweitliga-Basketballerinnen der TG Neuss Tigers schicken Lea Brückner, Anke Ollig, Karo Tzokov und Topscorerin Kita Waller ins Rennen. Für die Korbjägerinnen gilt der Sommernachtslauf als Generalprobe für den "Tough Mudder" am nächsten Wochenende in Arnsberg. Beim dem Hindernislauf über rund 18 Kilometer um das Jagdschloss Herdringen treffen sich mehr als 11.500 Sport- und Schlammbegeisterte, um nach Herzenslust im Matsch zu wühlen. Die Leichtathletik-Mädels der DJK Rheinkraft stürzen sich heute mit Hannah Nehrig, Tabitha Schwabe sowie Sophie und Isabelle Rhine als "Die Seitenstecher 2016" ins Getümmel.

Den "Lauf der Asse" mag die TG Neuss aus dem Programm gestrichen haben, auf Spitzenkräfte muss der Sommernachtslauf aber auch in seiner 34. Auflage nicht verzichten. Im Hobby-Lauf über fünf Kilometer ist Werner Beecker (LC Wuppertal) am Start. Der 1932 geborene Weltrekordler kommt eigentlich vom Radfahren, ist noch gegen Legenden wie Rudi Altig und Hennes Junkermann angetreten. Nach seinem Wechsel zur Leichtathletik sammelt er Deutsche Meisterschaften wie andere Briefmarken - mehr als 60 Mal stand er ganz oben auf dem Podium. Sein Fitnessrezept: "Ich rauche nicht. Ich esse viel Obst und Fisch, aber wenig Fleisch. Dafür trinke ich mit meinen Laufkameraden lieber mal eine Flasche Bier."

(sit)
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