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Lokalsport
Spannung an der Tabellenspitze

Lokalsport: Spannung an der Tabellenspitze
Im Vorjahr gewannen der Grevenbroicher Umut Altunbas (l.) und der Gierather Jochen Schumacher ihr Heimspiel im direkten Duell jeweils mit 3:0. FOTO: berns
Rhein-Kreis. Bezirksliga-Gruppe 4: TuS Grevenbroich liegt als Tabellenzehnter nur zwei Punkte hinter Rang eins. Von Christos Pasvantis

Dass es in dieser Bezirskliga-Gruppe 4 keine klaren Favoriten geben würde, war bereits vor Saisonstart abzusehen. Wie eng es in der Liga aber wirklich zugeht, lässt sich vor dem siebten Spieltag anhand der Tabelle belegen: Spitzenreiter Mennrath hat mit zwölf Punkten nur zwei mehr auf dem Konto als der TuS Grevenbroich auf Rang zehn. Wer wirklich oben angreifen kann, wird sich in den kommenden Herbst-Wochen zeigen.

TuS Grevenbroich - SV Bedburdyck/Gierath. Die Herbstzeit ist schließlich auch die Zeit, in der Trainer ihre über den Sommer ausgetüftelte Wunschaufstellung so langsam aber sicher in die Tonne schmeißen dürfen. Da bildet auch der TuS keine Ausnahme, der nach Sascha Pisasale (Mittelfußbruch), Christoph Schütz (Knie), Dani Una Dominguez (alte Fußverletzung wieder aufgebrochen) nun auch Noel Nieto mit einer komplizierten Knieverletzung langfristig verloren hat. "Wir haben unseren Kader im Sommer, Gott sei dank, vergrößert. Trotzdem ist es schade, dass wir so vom Pech verfolgt sind", sagt Trainer Hermann-Josef Otten. Davon abgesehen vermisst er trotz drei Siegen in den letzten vier Spielen vor dem Tor noch die nötige Ruhe: "Da fehlt uns manchmal die nötige Cleverness und Abgebrühtheit im Abschluss." Die wird es gegen die in dieser Saison bisher sehr wechselhaft auftretenden Gäste aber brauchen. Beim 3:0-Heimsieg gegen Giesenkirchen zeigte sich Bedburdyck am Sonntag wieder von seiner besten Seite. Dabei verletzte sich Schlüsselspieler Tim Hintzen allerdings an der Leiste, er wird über einen Monat fehlen. "Das macht für Sonntag dann acht Ausfälle", zählt Trainer Thomas Schumacher auf, fügt aber direkt an: "Was soll das ganze Jammern? Wir müssen damit fertig werden." Immerhin kann Torjäger Ersin Deniz, den es im Sommer beinahe zum TuS gezogen hätte, nach Rotsperre erstmals in dieser Saison spielen.

SG Kaarst - DJK Gnadental. Nach drei Siegen in Serie ist die SG endgültig in der Saison angekommen, auch ohne mehrere Stammspieler soll laut Coach Yasar Kurt nun der vierte Streich folgen: "Wir wollen die Punkte am Kaarster See behalten." Das wird gegen eine bestens aufgelegte DJK, die gefühlt ihre beste Hinrunde seit Menschengedenken absolviert, aber schwierig. "Wenn wir gewinnen, haben wir am Sonntagabend schon mehr Punkte als letzte Saison nach der ganzen Hinrunde geholt", sagt Trainer Jörg Ferber, der den Ball aber flach hält: "Wir fangen jetzt nicht an zu spinnen. Wobei man sagen muss, dass unsere Punkte in jedem Spiel verdient waren." Ein ganz neues Bild sieht er auch auf dem Trainingsplatz: "Da ist richtig Feuer drin, weil niemand sich sicher sein kann, dass er spielt." Beispiel dafür seien Jenath Sivanantham und Kent Altuntas, die im Vorjahr kaum zum Zug kamen, sich aktuell aber festgespielt haben: "Ich kann die beiden gar nicht aus der Startelf nehmen, so gut wie die drauf sind."

Teutonia St. Tönis - Holzheimer SG. Etwas überraschend ist die HSG mit nur acht Zählern das momentan schwächste Team aus dem Rhein-Kreis. Gegen St. Tönis, das am Mittwoch beim 5:2-Sieg über den Rheydter SV beeindruckte, warte nun "eine ganz, ganz schwere Aufgabe", wie Trainer Guido van Schewick glaubt. Er hofft auf Besserung: "Wir müssen uns steigern und ich denke auch, dass wir das können."

Quelle: NGZ
 
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