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Lokalsport
Spitzenkampf und "grünes Band"

Neuss. Ringer-Oberligist Konkordia Neuss steht vor einem bewegten Wochenende. Von Volker Koch

Der KSK Konkordia Neuss steht vor einem bewegten (verlängerten) Wochenende: Am Samstag (19.30 Uhr, Halle an der Frankenstraße) erwartet der durch sein kampffreies Wochenende zwischenzeitlich auf den zweiten Tabellenplatz abgerutschte "Herbstmeister" den Verfolger TSG Herdecke zum Gipfeltreffen der Ringer-Oberliga. Und am Montag (7.) bekommt der ehemalige Bundesligist im Kölner Rhein-Energie-Stadion das "grüne Band" des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Commerzbank für seine vorbildliche Nachwuchsarbeit verliehen.

Mit ihm werden auf der um 17 Uhr beginnenden Feier die Bonn Capitals (Baseball), der TC RW Troisdorf (Tennis), der TSV Bayer 04 Leverkusen (Leichtathletik), der ERC Westfalen Kunstlauf (Eiskunstlauf), der Gladbacher HTC (Hockey) und der FC Moers (Fechten) ausgezeichnet, Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor überreicht den Vertretern der sieben Vereine Schecks über jeweils 5000 Euro.

Zuvor wollen sich die Neusser am Samstag eines Konkurrenten im Aufstiegskampf zur Zweiten Bundesliga entledigen. Während der KSK dieses Ziel erst mittelfristig anpeilt, machen die Gäste aus Herdecke kein Hehl aus ihren sofortigen Ambitionen, liegen im Moment aber mit zwei Niederlagen (14:4 Punkte) auf Tabellenplatz drei hinter der RG Oberforstbach/Kelmis (15:3) und dem mit einem Kampf im Rückstand befindlichen KSK Konkordia (14:2).

Da könnte eine weitere Niederlage schon das "Aus" bedeuten, entsprechend wird TSG-Trainer Holger Nowakowski alles daran setzen, den 15:13-Sieg aus der Hinrunde - die bisher einzige Niederlage der Neusser - zu wiederholen. "Der Stilartenwechsel zur Rückrunde muss kein Nachteil für Herdecke sein", weiß KSK-Ehrenpräsident Hermann J. Kahlenberg, "bei uns muss Trainer Max Schwindt hingegen schon alle Register ziehen, um eine schlagkräftige Formation auf die Matte schicken zu können." Wobei sich beide Trainer vorab nicht in die Aufstellungskarten schauen lassen werden. Den Vorkampf um 18 Uhr bestreitet die KSK-Reserve, die als Tabellenzweiter der Landesliga die RG Sende/Bielefeld empfängt.

Quelle: NGZ
 
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