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Lokalsport
Spitzenreiter kassiert erste Saisonniederlage

Rhein Kreis. Die Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen verlieren das Topspiel gegen Verfolger TV Salchendorf mit 2:3. Von Hendrike Gierth

"Ich bin wirklich stolz auf die Mädels", dieses Lob von Co-Trainer Achim Kohtz dürfte den Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen nur ein kleiner Trost gewesen sein. Denn zum ersten Mal in dieser Saison musste der TSV einem Gegner zum Sieg gratulieren - und das ausgerechnet dem ärgsten Verfolger TV Salchendorf, mit dem die Chemiestädterinnen eigentlich eine Rechnung begleichen wollten. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit und fünf hartumkämpften Sätzen (22:25, 25:21, 25:22, 23:25, 16:14) waren es dann allerdings die Gäste, die jubelnd durch die Halle am Höhenberg tanzten und ihrer Freude freien Lauf ließen. "Ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen. Es war ein tolles Spiel von beiden Mannschaften", resümierte Kohtz, "am Ende hatte Salchendorf dann das Quäntchen Glück auf seiner Seite."

Und dazu auch noch die Lufthoheit: Die hochgewachsenen Salchendorferinnen überzeugten nicht nur mit wuchtigen Angriffen, sondern stellten auch noch einen sehr starken Block, der die TSV-Angreiferinnen immer wieder vor Probleme stellte. Dennoch war der TSV über weite Strecken der Partie auf Augenhöhe und hatte durchaus die Chance, das Spiel zu gewinnen. So führten die Dormagenerinnen im Tiebreak mit 9:6 und 13:11, doch letztlich machten die Gäste die beiden letzten Punkte der Partie. Spitzenreiter bleiben die Dormagenerinnen trotz der ersten Saisonniederlage aber dennoch.

Gänzlich ohne Erfolgserlebnis blieben am fünften Spieltag der Oberliga die Herren der DJK Rheinkraft Neuss. Mit 0:3 (21:25, 17:25, 17:25) ging das Heimspiel gegen den VC Freudenberg verloren, so dass sich die Quirinus-Städter nun auf dem letzten Platz der Tabelle wiederfinden. "Jetzt müssen wir aufpassen, dass wir nicht den Anschluss ans Mittelfeld verlieren", sagte DJK-Zuspieler Artem Schalaew. Knackpunkt war bei der Niederlage wieder einmal das Annahmeproblem der Rheinkraft. "Da macht sich momentan das Fehlen eines Liberos doch sehr stark bemerkbar", sagt Schalaew.

Quelle: NGZ
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