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Lokalsport
Spitzenspiel und Neusser Stadtduell

Lokalsport: Spitzenspiel und Neusser Stadtduell
Elisa Rüter (2.v.r.) sorgte in der vergangenen Saison mit ihren drei Treffern für den bisher einzigen Sieg der SVG Weißenberg in den bisherigen sechs Punktspielen gegen den SV Rosellen. FOTO: Georg Salzburg
Neuss. Frauenfußball: In der Niederrheinliga erwartet den SV Hemmerden mit dem SV Walbeck eine echte Herausforderung. In der Landesliga kommt es zum Duell zwischen den beiden Stadtrivalen SV Rosellen und der SVG Weißenberg. Von Julius Hayner

21 Punkte nach acht Spielen: Das ist die beeindruckende Bilanz des Niederrheinliga-Aufsteigers SV Hemmerden. Zuletzt fanden die Spielerinnen von Trainer Martin Walz beim 6:2-Heimerfolg gegen den SV Jägerhaus zurück in die Erfolgsspur. Am Sonntag (Anpfiff 13 Uhr) wollen sie ihren Lauf gegen den SV Walbeck vor heimischen Publikum fortsetzen.

"Der SV Walbeck zählt neben dem SV Budberg und dem FC Mönchengladbach zu den drei Top-Teams der Liga.", ist Hemmerdens Trainer Martin Walz überzeugt. Sein Team liegt zwar aktuell auf Platz zwei der Tabelle und somit vier Plätze und sieben Punkte vor den Walbeckern, allerdings haben die Gäste ein Spiel weniger absolviert und sind seit vier Spielen ungeschlagen. Die Gäste werden demnach mit reichlich Selbstbewusstsein im Gepäck nach Hemmerden anreisen.

Der Aufsteiger muss sich jedoch alles andere als verstecken. Nach der ersten Saisonniederlage am vorletzten Spieltag gegen den Spitzenreiter fand man vergangenen Spieltag wieder zurück in die Erfolgsspur. "Wir haben unser starkes Offensivspiel wieder entdeckt und waren wieder konsequenter beim Herausspielen und Nutzen der Torchancen.", sagt Walz rückblickend auf den 6:2-Sieg im letzten Spiel.

Die Defensive bereitet Walz jedoch immer noch ein wenig Kopfschmerzen. 16 Saisongegentore haben seine Mädels bereits kassiert - ein Wert, der definitiv zu hoch ist für ein Team aus der Spitzengruppe. "Wir arbeiten im Training weiter intensiv an unserer Defensive," beschwört Walz, der vor der Partie gegen Walbeck von einem "Spitzenspiel auf Augenhöhe" spricht und die Favoritenrolle klar ablehnt.

In der Landesliga kommt es am Sonntag zu einem richtigen Lokalderby: Der SV Rosellen empfängt die SVG Weißenberg (Anpfiff 15 Uhr). Eine Begegnung, die auf beiden Seiten schon seit Tagen mit Anspannung und Vorfreude erwartet wird. "Die beiden Mannschaften kennen und respektieren sich gegenseitig. Es ist aber immer noch ein Derby und da kann es auf dem Platz schon hitziger zugehen.", schildert Weißenbergs Trainer Guido Brenner, der am vergangenem Wochenende den ersten Saisonsieg seiner Mädels bejubeln konnte und von einem "ganz wichtigen Befreiungsschlag" spricht, die Ausgangsposition. Im Mittelpunkt wird sicherlich Rosellens Mittelfeldspielerin Tamara Iffländer stehen, die vor ihrem Wechsel zum SV Rosellen im Sommer jahrelang für die SVG gekickt hat. "Wir haben immer noch ein sehr gutes Verhältnis. Auf dem Platz wird das aber vielleicht anders aussehen.", sagt Brenner scherzhaft.

Auf dem Papier scheint die Favoritenrolle klar verteilt zu sein: Rosellen gewann fünf der letzten sechs Derbys gegen die Weißenbergerinnen und kam auch in dieser Saison bisher deutlich besser zurecht. "In so einem Spiel spielt das aber nur eine kleine Rolle. Ich habe höchsten Respekt vor der Arbeit meines Kollegen und sehe in diesem Spiel die Tagesform als entscheidend.", prognostiziert SV-Trainer Dolan.

Quelle: NGZ
 
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