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Lokalsport
Sportfreunde bleiben ungeschlagen

Vorst. Alain Thapa trifft für Vorst in der 89. Minute zum 3:2-Sieg gegen Novesia. Von Felix Strerath

Es läuft die vorletzte Minute der regulären Spielzeit auf der neuen Anzeigetafel im Vorster Sportpark. Beide Teams scheinen sich mit dem 2:2 zufrieden zu geben, doch dann fängt der Vorster Ümit Vadar einen langen Ball von Rene Dittmann ab und spielt schnell den Pass in die Spitze auf Alain Thapa. Thapa bleibt vor Keeper Miguel Perreira eiskalt und schiebt die Kugel durch die Beine zum 3:2 ins Tor. Vorst jubelt.

Der Aufsteiger Vorst bleibt weiter das einzig ungeschlagene Team und feiert im siebten Spiel schon den vierten Sieg. Gegen den Vorjahresdritten Novesia gelingt der Truppe von Trainer Roger Steinbach ein 3:2-Erfolg (2:1). Von Beginn an nahmen die Sportfreunde ihre Rolle als Underdog an, ließen Novesia das Spiel machen und lauerten auf Konter. "Wir haben schnelle Leute vorne und setzen die immer wieder in Szene", erklärt Steinbach. Der erste Treffer fiel jedoch nach einer Ecke: Vadar kommt unbedrängt zum Kopfball und netzt ein. Torwart Perreira sieht dabei nicht gut aus, er lässt den Ball durch die Hände rutschen. In der 30. Minute dann ein Fehler im Spielaufbau bei den Gastgebern, der Ball kommt schnell zu Daniel Vasconcelos, der fast mit der ersten Chance den Ausgleich für Novesia erzielt. Nur vier Minuten später klingelte es dann schon wieder auf der anderen Seite: Christoph Auer traf per Fernschuss. Erneut sah der Schuss haltbar aus, doch Perreira konnte ihn nicht mehr entscheidend abwehren. In der ersten Hälfte lief vieles über den neuen Star in der Novesia-Offensive: Georgios Madatsidis trat fast jeden Standard und wurde immer wieder gesucht. Trotzdem blieb der ehemalige Oberligaspieler in Hälfte eins ziemlich blass.

Kurz nach der Pause legte er dann doch das Tor zum 2:2 auf. Im Strafraum konnte er den Ball abschirmen und auf Andre Oliveira ablegen, der in lange Eck traf. Lange tat sich anschließend nichts, Novesia hatte zwar mehr Spielanteile, konnte aber kaum nennenswerte Chancen kreieren. Erst in der 90. Minute gelang den Sportfreunden dann der Lucky Punch.

Trotz des furiosen Starts behält Coach Steinbach die Ruhe: "Wir müssen die Füße auf dem Boden behalten. Heute war das Glück auf unserer Seite." Sein Gegenüber Mehmet Altin hadert mit der Leistung seiner Jungs: "Wir haben Weihnachtsgeschenke verteilt. Wir brauchen mehr Leadertypen wie George, die Verantwortung übernehmen."

Quelle: NGZ
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