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Lokalsport
Superschnell und herrlich spektakulär

Lokalsport: Superschnell und herrlich spektakulär
Packendes Rennen: Vincent Gallwitz vom MSC Grevenbroich schob sich durch seinen fünften Platz auf der Königshovener Höhe auf den dritten Rang in der Gesamtwertung der Leistungsklasse 1. FOTO: MSC
Grevenbroich. Starker Auftritt des gastgebenden MSC Grevenbroich beim Motocross-Rennen auf der Königshovener Höhe in Gustorf. Von Dirk Sitterle

Die auch international geschätzte Sandpiste des MSC Grevenbroich auf der Königshovener Höhe in Gustorf könnte glatt zum Lieblingsrevier von Gert-Jan Assink (24) werden. Hier machte der Niederländer im Herbst des vergangenen Jahres die Meisterschaft im ADAC Nordrhein MX-Cup klar, und in Sichtweite der RWE-Kühltürme legte er in der zweiten Runde nun auch die Grundlage zur Titelverteidigung. In der leistungsstärksten Klasse LK 1 MX1 gelangen dem Profi aus Lichtenvoorde, der (noch) die Motocross-Strecke des MC "Motor-Mitte" in Magdeburg bevorzugt, in beiden Läufen Start- und Zielsiege.

Seine Dominanz zeigte sich besonders im zweiten Rennen: Am Ende lag er gut 50 Sekunden vor seinem Landsmann Dan Bruijsten auf Rang zwei und Nigel Widmann vom MSC Grevenbroich. So sah auch die Tageswertung in dieser Klasse aus. "Damit hat er auf der anspruchsvollen Sandstrecke seine physische Fitness eindrucksvoll unter Beweis gestellt", hob der beim MSC für die Pressearbeit zuständige Günter Becker hervor. Routinier Tim Münchhofen, als stellvertretender sportlicher Leiter Mitglied des MSC-Vorstands, belegte mit gewohnt solider Leistung Rang vier im Gesamtklassement, sein als Vizemeister angetretener Vereinskollege Robin Goldammer schloss die Tageswertung auf Platz sechs ab.

In der LK 1 MX2 sorgte Vincent Gallwitz, 2013 Deutscher Meister in der 85ccm-Klasse, mit dem fünften Rang für das beste Ergebnis aus Grevenbroicher Sicht. Der Abiturient aus Rheinberg verbesserte sich damit auf Rang drei in der Meisterschaftsgesamtwertung. Den durchaus gelungenen Wettkampf rundete sein Sieg in der Jugendwertung ab. Sein Fazit fiel dementsprechend positiv aus: "Mein Wochenende verlief sehr solide. Im Rennen der Jugendklasse hatte ich mich schon mit der Strecke vertraut machen können. Im Zeittraining habe ich dann einige Fehler gemacht, aber ich habe zwei ordentliche Läufe hingelegt." Darauf will er nun aufbauen: "Ich bin Dritter in der Meisterschaft, werde aber versuchen, noch weiter nach vorne zu kommen."

85ccm-Supercross-Meister Benedikt Gödtner (MSC), nach einem Wachstumsschub Debütant in dieser Klasse, brachte den beachtlichen neunten Rang ein. Dass es für den Vorjahresmeister Paul Ulrich diesmal nur zum elften Tagesrang reichte, erklärte der MSC-Fahrer so: "Nach meiner Verletzung im Winter, bin ich physisch noch nicht wieder bei 100 Prozent." Trotzdem resümierte er zufrieden: "Es war einfach toll, so volle Starterfelder und eine so enge Leistungsdichte zu haben. Das hat Spaß gemacht. Es gab so viele sehenswerte Positionskämpfe." Bei den Damen steuerte Christiane Münchhofen (MSC) ihre Maschine hinter der Niederländerin Nicky Wordragen auf Platz zwei.

MSC-Vorsitzender Michael Gosepath hatte "sportlich einen absoluten Leckerbissen" gesehen. Die 314 Fahrer ließen sich dabei auch von zwei kurzen Regenschauern nicht aus der Ruhe bringen. Gosepath: "Wir sind absolut zufrieden mit der Veranstaltung und konzentrieren uns nun auf den Bundesjugendendlauf im Oktober, dann kommen Deutschlands beste Fahrer zu uns."

Quelle: NGZ
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