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Lokalsport
SV Genclerbirligi hat richtig Lust

Gustorf. Vorrunde in Gustorf: Kaarst und Grevenbroich als Favoriten in ihren Gruppen. Von Julius Hayner

In Gustorf wartet auf zwei Bezirksligisten durchaus Gegenwind. Denn sowohl der 1. FC Grevenbroich-Süd als auch der SVG Grevenbroich haben im Vorjahr bereits gezeigt, dass sie über technisch beschlagene Vollblutfußballer verfügen, die die Hallenrunde ernst nehmen. Es stehen morgen also heiße Duelle an. Vorrunde G Die SG Kaarst darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Endrundenteilnahme machen. Als einziger Bezirksligist in ihrer Vorrunde ist sie der Favorit. Trainer Yasar Kurt, der am Wochenende wie schon im Vorjahr seinem Co-Trainer Sascha Polinski das Coaching überlässt, nimmt die Favoritenrolle zwar an, bremst jedoch ein wenig die Erwartungen: "Nominell sind wir vermutlich der Favorit. In welcher Besetzung wir jedoch am Sonntag antreten, ist noch ungewiss. Und ob das dann die Bestbesetzung ist oder nicht, bleibt abzuwarten." Als Geheimfavorit in dieser Vorrundengruppe kann sich der A-Kreisligist 1. FC Grevenbroich-Süd Hoffnungen auf eine Endrundenteilnahme machen. Im vergangenen Jahr verpasste er das Ticket nur ganz knapp. Morgen geht die Mannschaft von Trainer Kevin Hahn mit einer jungen Truppen an den Start, die, so der Coach, "Lust auf den Wettbewerb hat und dementsprechend hungrig ist." Trotz starker Gegner wie dem Ligakonkurrenten BV Wevelinghoven und der SG Gustorf/Gindorf (Kreisliga B), die im ersten Spiel aufeinandertreffen, ist für Hahn alles möglich in dieser Vorrunde. Vorrunde H Am Nachmittag eröffnet dann der TuS Grevenbroich die Vorrunde H mit dem Spiel gegen C-Ligist RW Elfgen. Im Ligabetrieb sind die Grevenbroicher in der Bezirksliga beheimatet und sind somit die höchstspielende Mannschaft in ihrer Vorrunde. Dennoch sieht Trainer Lars Faßbender, der bei den Schlossstädtern nun zumindest mal bis zum Saisonende in der Verantwortung steht, andere Mannschaften weiter vorne: "Vom Namen her sind wir sicherlich der Favorit. Wir werden aber nicht in Bestbesetzung auflaufen. SVG, Hoisten und Elfgen werden starke Gegner sein".

Das Erreichen der Finalrunde hätte für den TuS dennoch großen Reiz, da sie quasi "zu Hause" ausgetragen wird. Etwas dagegen hat aber der A-Ligist SVG Grevenbroich, der im vergangenen Jahr noch spektakulär in die Endrunde einzog und sich nun zum Ziel gesetzt hat, diesen Erfolg zu wiederholen. "Diesen Hallenpokal zu spielen, ist immer etwas Besonderes und wir werden mit vollem Einsatz an die Sache rangehen", verspricht Coach Erkan Akan, der bei einem möglichen Derby im Finale gegen den TuS ein "heißes Duell" erwartet.

Quelle: NGZ
 
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