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Lokalsport
SV Glehn erkämpft sich einen Zähler

Rhein-Kreis. Kreisliga A: Das Kellerkind stand gegen den Tabellenvierten Hackenbroich sogar kurz vor dem Sieg. Bedburdyck/Gierath tut sich gegen den VdS Nievenheim II erstaunlich schwer. Delrath dämpft die Aufbruchstimmung in Wevelinghoven. Von Felix Strerath

In der Fußball-Kreisliga A mussten an diesem Wochenende zwei Teams im Kampf um Platz zwei überraschend Punkte lassen. Schlusslicht Orken ging gegen Kaarst unter.

SV Bedburdyck/Gierath - VdS Nievenheim II 2:1 (1:1). Der Ligaprimus hat sich gegen die Reserve des VdS schwergetan. Nievenheim ging durch Marcus Buchen in Führung, Gierath glich dank Kevin Mülfarth noch vor der Pause aus. Ersin Deniz erzielte in Hälfte zwei den Siegtreffer. "Das war eine andere Nievenheimer Mannschaft als im Hinspiel. In der ersten Halbzeit haben sie uns dominiert", gab SV-Trainer Jürgen Steins zu und fügt an: "In Hälfte zwei haben wir uns auf unsere Tugenden besonnen." Nievenheim war mit Thomas Ruddies, Mike Penski, Simon Müller, Marcus Buchen, Nils Dübbert und Patrick Wesoly äußerst gut besetzt. Ruddies, Penski und Müller trainieren mit der ersten Garde, aber spielen öfters in der A-Liga. Buchen, Dübbert und Wesoly sollen hingegen nach Verletzungen wieder Spielpraxis sammeln. "Wir haben auf Augenhöhe mitgespielt und unglücklich verloren", findet Trainer Alex Foth.

SV Glehn - TuS Hackenbroich 1:1 (0:0). "Riesenkompliment an die Mannschaft. Sie hat unglaubliches Engagement gezeigt", lobte Glehns Trainer Markus Franken. Gegen den Tabellenvierten aus Hackenbroich sicherte sich das Kellerkind einen Zähler. Thomas Kallen brachte Glehn in Front, Michael Haas glich per Strafstoß aus. "Das ist ärgerlich, wir hätten die drei Punkte mehr verdient gehabt, aber am Ende freut man sich über den Punkt", so Franken. Sein Gegenüber Andreas Pallasch ärgerte sich: "Wir wollten uns steigern, aber das war zu wenig."

BV Wevelinghoven - SSV Delrath 1:1 (0:1). Nach dem Sieg zum Rückrundenauftakt (3:1 gegen Hackenbroich) wurde die gute Laune von Trainer Armin Kiese schon wieder getrübt. Gegen Delrath reichte es nur zu einem Remis. "Das ist schon sehr enttäuschend. Wir haben nur vor ihrer Hütte gestanden. Spielerisch war das gut, aber der letzte Ball hat gefehlt", so Kiese. Dennis Stasch hatte die Gäste in Front gebracht, ehe Jan Sönke kurz nach Wiederanpfiff ausglich.

SG Kaarst II - SG Orken/Noithausen 13:0 (7:0). "Damit habe ich nicht gerechnet. Orken hatte sich gefangen", war Kaarsts Trainer Oliver Ossenbühl über die Höhe des Sieges ein wenig verwundert. Eser Pekin (3 Tore), Marco Schiffer (2), Oliver Hensen (2), Matis Seebeck, Kevin Woike, Mark Escudeiro, Kamil Niewolik, Rene Noack, Sebastian Seget durften als Torschützen ran.

VfR Büttgen - FC Zons 1:6 (1:1).

Der Tabellenzweite hat nach der Niederlage im Topspiel zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nach dem 0:1 von Hassan Ulusoy fing Zons sich und gewann am Ende klar durch die Treffer von Jamen Fakhfakh, Marvin Müdder, Niko Baum, Dominik Klasen, Dechu Channa, Giuseppe Castorino. "Es hört sich klarer an, als es war. Nach dem 3:1 war ihre Moral gebrochen", so Zons' Trainer Thorsten Knuth.

FC Straberg - 1. FC Grevenbroich-Süd 0:3 (0:1). Murat Köktürk (2) und Patrick Drack sorgten für den ersten Grevenbroicher Sieg im Jahr 2016. "Wir haben die richtige Reaktion gezeigt", war Trainer Peter Hanschmann mit der Leistung zufrieden.

SG Neukirchen/Hülchrath - DJK Novesia 0:3 (0:1). Trotz des klaren Sieges war Trainer Mehmet Altin unzufrieden: "Nach dem 1:0 war Sense. Mit der Gesamtleistung bin ich nicht zufrieden." Christoph Kattner (2) und Andre Oliveira trafen für die Novesia. Der Doppelpacker fehlt nächste Woche, er holte sich die fünfte Gelbe Karte ab.

SC Grimlinghausen - FC Delhoven 0:4 (0:0). Erst spät kam Delhoven ins Rollen und siegte am Ende noch deutlich. Sebastian Marchewka (2), Dennis Pethke und Felix Frason hießen die Torschützen. "Ich habe Sebastian die Chance gegeben. Er hat den Jungs mal gezeigt, wo das Tor steht", lobte Trainer Sascha Querbach. Normalerweise geht der 41-jährige Marchewka für die zweite Garde auf Torejagd.

Quelle: NGZ
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