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Lokalsport
SV Hemmerden garniert sein Liga-Debüt mit fünf Toren

Hemmerden. Frauen-Niederrheinliga: Drei Punkte zum Auftakt und Rösgens Hattrick lassen Coach Martin Walz strahlen.

Der Auftakt ist geglückt. Die Fußballerinnen des SV Hemmerden setzten gleich am ersten Spieltag in der Niederrheinliga eine Duftmarke und schossen bei der Drittvertretung der SGS Essen einen 5:3-Erfolg (Halbzeit 2:2) heraus. "Tanja Hambloch und ich als Trainerteam sind damit natürlich sehr zufrieden. Es war eine super Mannschaftsleistung, wenn man bedenkt, dass uns noch einige gefehlt haben", stellte Coach Martin Walz mächtig stolz fest.

Bereits in der dritten Minute lag der Ball das erste Mal im Netz der SGS, die eigentlich die Ansprüche hat, oben mitzuspielen. Leonie Zellmann hatte getroffen, doch der Unparteiische Dirk Orlowski hatte etwas dagegen und ahndete ein vermeintliches Handspiel. Lediglich eine Minute später durfte Hemmerden dank Laura Rösgen dennoch jubeln. Durch die Führung im Rücken konnten die SVH-Damen befreit aufspielen, mussten jedoch schnell realisieren, dass in der Niederrheinliga ein anderer Wind weht: So drehten die Essenerinnen durch Negin Gorgyaneh und Elisabeth Messner die Partie. "Das 1:1 fiel nach einer Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft. Danach hatten wir die Partie eigentlich wieder im Griff, bekommen aber das zweite Tor", sagte Walz. Hemmerden zeigte sich hiervon jedoch keineswegs geschockt und suchte weiterhin das Heil in der Offensive. Kurz vor der Pause wurde dies belohnt - diesmal zählte Zellmanns Treffer.

"In der Pause haben wir uns eigentlich vorgenommen, ruhig zu spielen und den Punkt mitzunehmen", gab Walz einen Einblick in die Halbzeitansprache des Trainerteams. Von Ruhe konnte in den verbleibenden 45 Minuten jedoch keine Rede sein. Ein Konter brachte die erneute Führung für Essen, so dass der SVH zum Angreifen gezwungen war. Pilar Stüttgen ging voran und wurde in der 78. Minute im Strafraum von den Beinen geholt. Das Motto "Die Gefoulte sollte nicht selbst schießen", interessierte Hemmerdens Mittelfeldspielerin herzlich wenig. Zurecht: Sie traf zum 3:3.

Die Partie stand nun Spitz auf Knopf. Das bessere Ende hatten die Blau-Weißen auf ihrer Seite. Zwei Mal wurde Rösgen in der Nachspielzeit freigespielt, beides Mal behielt sie die Nerven und sorgte so für den Auswärtssieg. Walz: "Laura ist sehr schnell und war sowohl läuferisch als auch spielerisch gut drauf. Wir sind nun in der Liga angekommen und wissen, dass wir einen starken Kader haben. Nächste Woche steht direkt das nächste Knallerspiel gegen den Regionalliga-Absteiger MSV Duisburg an", schloss Walz seine Rede.

(pr)
 
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