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Lokalsport
Tanja Spill ist auch beim Heimspiel eine Klasse für sich

Dormagen. Bei schwankenden Wetterbedingungen ragte beim Jugendsportfest des TSV Bayer Dormagen von den über 300 Teilnehmern eine erneut heraus: Lokalmatadorin Tanja Spill gewann das 800 Meter- Rennen souverän und verpasste ihre eigene Bestzeit nur knapp.

Für das Ziel, die persönliche Bestleistung zu steigern, wurde sogar extra eine Tempomacherin verpflichtet, zudem ging mit der Münchenerin Christine Gess eine der national stärksten Konkurrentinnen an den Start. Die Uhr bleib nach 2:04,36 Minuten stehen - die Bestzeit knapp verfehlt, aber die zweitschnellste jemals von ihr gelaufene Zeit und ganze fünf Sekunden Vorsprung auf Konkurrentin Gess. Vereinskameradin Susann Robb kam nach 2:12,15 Minuten als Vierte ins Ziel.

Auch die anderen Dormagener Athleten zeigten starke Leistungen: Charbin Kleemann lief in der Altersklasse U20 direkt zweimal zum Sieg: Die 100 Meter gewann er in 11,13 Sekunden, für die 400 Meter brauchte er 51,91 Sekunden. Einen Doppelsieg erkämpfte sich auch Danielle Wember (U18). Mit fast einer halben Sekunde Vorsprung entschied sie den 100 Meter Sprint für sich (12,57 Sekunden) und auch im Weitsprung brachten ihr 5,68 Meter im letzten Versuch den Sieg. Ebenfalls in der U18 lief Kai Heimes in einer Zeit von 52,46 Sekunden über die 400 Meter zum Sieg, Alexander Bartolomey (U20), warf den Speer weiter als die Konkurrenz. Besonders beim 800 Meterlauf waren auch andere Vereine aus dem Rheinkreis vertreten: In der U18 holte Ansgar Gernert in 2:14,69 Minuten Platz vier für die DJK Kleinenbroich, seine Vereinskameradin Louisa Fischermann wurde ebenfalls Vierte (2:33,21 Minuten), eine knappe Sekunde vor Maike Lang (SG Kaarst). Noch einen vierten Platz sicherte sich Johanna Dammer von der DJK Germania Hoisten im Weitsprung der U18 mit 4,34 Metern. Für die Kleinenbroicher gab es dann aber doch noch einen Podestplatz: David Brandt (U18) sicherte sich mit geworfenen 50,53 Metern den zweiten Platz im Speerwurf.

Nicht nur mit den Leistungen war Organisator Peter Kurowski durchaus zufrieden: Rund 40 Helfer und Kampfrichter sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Sportfestes. Den gab es auch schon am Abend vorher beim Werferabend der U16. Lena Stamer siegte im Diskuswurf und belegte Platz zwei im Kugelstoßen, ihr Zwillingsbruder Max machte es genau andersrum. Für das Sahnehäubchen sorgte aber Paul Uthof: Trotz kräftigem Seitenwind warf er den Speer 53,38 Meter weit - persönliche Bestleistung, Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften und Erfüllung der Kadernorm.

(srh)
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