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Lokalsport
Teutonia mit Sorgen zum Derby

Korschenbroich. Nach der Niederlage gegen den VfB muss Kleinenbroich nach Liedberg. Von Sophie Rhine

In der Kreisliga A Mönchengladbach/Viersen steht Teutonia Kleinenbroich direkt das nächste Lokalduell bevor - dieses Mal bei Tabellenschlusslicht Liedberg. Der VfB Korschenbroich empfängt den sechstplatzierten SC Hardt und hofft auf ein Schwächeln von Spitzenreiter Giesenkirchen im Topspiel.

Das Derby in Kleinenbroich konnte der VfB mit 2:1 für sich entscheiden, aber "in so einem Spiel laufen alle immer von alleine, jetzt muss ich die Jungs erstmal wieder runterholen", beschreibt Coach Frank Wachmeister die Situation. "Hardt steht in der Tabelle da, wo wir uns ursprünglich gesehen haben. Im Hinspiel haben wir kurz vor Ende noch den Ausgleich kassiert, das ist eine erfahrene Truppe, die wir nicht unterschätzen dürfen." Hinzu kommt, dass die personelle Situation in Korschenbroich "beschissen" ist: Im Vergleich zur vergangenen Woche fällt Luca Noever mit einem Wadenbeinbruch aus, hinter Christian Klein, Marcel Fabian, Patrick Janz und Gerrit Weise steht noch ein großes Fragezeichen. "Die Luft wird langsam dünner", so Wachmeister. Am Abend vorher ist sein Blick nach Rheydt gerichtet, wo der Tabellendritte Spitzenreiter Giesenkirchen zu Gast hat: "Klar stehen wir dann erstmal besser dar, aber um die Chance zu erhalten, da ranzukommen müssen wir unsere Spiele gewinnen."

Die Kleinenbroicher hingegen haben die Hoffnung, oben noch einmal angreifen zu können, nach zwei Niederlagen zum Rückrundenauftakt aufgegeben. "Wir haben momentan große Probleme und das wird auch nicht besser", bedauert Trainer Norbert Müller, der auf vier Stammspieler voraussichtlich noch länger verzichten muss. "Aber nichtsdestotrotz müssen wir aus der Situation das Beste machen, wir wollen ja jetzt nicht aufgeben und durchgereicht werden." Nicht aufzugeben ist auch das Motto der Liedberger, die schon neun Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz haben. Nach dem eindrucksvollen Sieg gegen Mennrath, musste der TuS zuletzt eine 0:4-Niederlage gegen Abstiegskonkurrent Geistenbeck hinnehmen. "Das war ein Rückschlag, aber Liedberg wird alles geben", vermutet Müller. "Es wird auf dem Rasen kein fußballerischer Leckerbissen, sondern ein reines Kampfspiel werden."

Quelle: NGZ
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