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Lokalsport
TG Neuss peilt den ersten Sieg an

Rhein-Kreis. Tischtennis-Oberliga: Holzbüttgen gastiert beim Top-Favoriten in Düsseldorf.

Die TG Neuss hat wie im Vorjahr einen optimalen Start in die Tischtennis-Saison verpasst. Durch die 3:9-Niederlage beim Aufsteiger TTC Champions Düsseldorf stehen die Quirinusstädter, die erneut mit großen Ambitionen in die neue Spielzeit gestartet sind, gleich zu Beginn unter Druck. Am Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle der Maximilian-Kolbe-Schule, Bergheimer Straße) soll der Befreiungsschlag gelingen. Dann empfangen die Neusser zur Heimpremiere den TuS 08 Rheinberg.

Der Aufsteiger hat bisher zwei Niederlagen auf dem Konto, allerdings gegen den Favoriten Champions Düsseldorf eine starke Partie (4:9) abgeliefert. "Rheinberg war gegen die Champions besonders oben stark. Die Mannschaft ist daher nicht zu unterschätzen", warnt TG-Kapitän Bernd Forelle. Vor allem Spitzenspieler Nikolai Solakov sorgte für Furore. Er gewann gegen Patrick Leis und hatte den weißrussischen Abwehrspezialisten Evgueni Chtchetinine im fünften Satz am Rande einer Niederlage. Aber auch die TG´ler müssen sich mit ihrem Spitzenpaarkreuz nicht verstecken.Neben Topspieler Michael Servaty steht Sebastian Schwarz das erste Mal in dieser Saison zur Verfügung. Dahinter sollen Yannic Lennertz, Jonas Lenzen, Alexander Daun und Bernd Forelle für die nötigen Punkte sorgen. Nicht mit von der Partie ist Guido Schmitz, der in Kürze zum zweiten Mal Vater wird.

Das, was Neuss und Rheinberg schon hinter sich haben, steht der DJK Holzbüttgen am Wochenende bevor. Die Kaarster reisen am Samstag (Beginn 17.30 Uhr, Sporthalle St. Elisabethschule, Buchenstraße) zum Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten TTC Champions Düsseldorf. "Wir werden in bestmöglicher Aufstellung versuchen, den Favoriten so lange wie möglich zu ärgern, verspricht DJK-Kapitän Joachim Beumers. Das bedeutet, dass Yang Li, Nicolas Kasper, Jan Medina, Joachim Beumers, Stefan Vollmert und Vincent Arsand die Aufgabe in Düsseldorf angehen.

Beumers hält das Team aus dem Düsseldorfer Süden für das vielleicht stärkste der Liga: "Champions hat an Brett eins den mit Abstand besten Spieler der Oberliga. Es ist insgesamt eine sehr ausgeglichene Mannschaft." Aber Top-Mann Chtchetinine hatte in den ersten beiden Partien schon zweimal Probleme. Gegen den Neusser Ran Wei musste er einen Matchball abwehren, gegen den Rheinberger Solakov setzte er sich auch nur mit zwei Bällen Unterschied im Entscheidungssatz durch. Da wittert Holzbüttgen´s Yang Li seine Chance. Er erinnert sich daran, dass er eine positive Bilanz gegen den früheren Doppel-Europameister und Olympia-Teilnehmer aufweist. Allerdings, so sagt er, sei der letzte direkte Vergleich schon mehr als fünfzehn Jahre her.

Beumers sieht die Möglichkeiten, zu punkten für sein Team eher im unteren Paarkreuz: "Hier sehe ich uns mindestens gleichwertig", sagt er. Schwer wird es in der Mitte. Da sind Florian Wagner (4:0) und Zbynek Stepanek (3:0) bei den Düsseldorfern noch ungeschlagen. "Wir werden alles versuchen und manchmal passieren ja auch Wunder", gibt sich Beumers kämpferisch.

(-rust)
 
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