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Lokalsport
Thimo Dietrich: "Das wird ein heißer Tanz"

Lokalsport: Thimo Dietrich: "Das wird ein heißer Tanz"
DenTitel fest im Blick: Trainer Georg Otten (M.), Mannschaftskapitän Dominik Boschewski und sein Stellvertreter Thimo Dietrich (r.). FOTO: -woi
Es ist angerichtet für das erste Finalspiel um die Deutsche Skaterhockey-Meisterschaft, das morgen um 18 Uhr in der Kaarster Stadtparkhalle angepfiffen wird. Die Gäste aus Iserlohn haben einen Fanbus gechartert, die Crash Eagles in Kaarst die Werbetrommel gerührt: "Wir rechnen mit 500 bis 600 Zuschauern", sagt Georg Otten, Vorsitzender und Trainer des DM-Finalisten in Personalunion. Sieben Euro kostet der Eintritt in die 700 Zuschauern Platz bietende Halle. Und für das Rückspiel eine Woche später in der Iserlohner Heidehalle steht ebenfalls ein Fanbus bereit.

Auch wenn sie zu Hause seit 14 Monaten ungeschlagen sind und die Bundesliga-Normalrunde mit neun Zählern Vorsprung auf die Samurai aus dem Sauerland beendeten, als klaren Favoriten sehen sich die Kaarster nicht. "Das wird ein ganz heißer Tanz", sagt Top-Scorer Thimo Dietrich, "wir haben viel, viel weniger Erfahrung als die." Schließlich gehört er mit seinen 23 Jahren schon zu den "alten Hasen" im Kaarster Team. Weshalb den Trainer auch eine Sorge umtreibt: "Wir dürfen uns nicht den Schneid abkaufen lassen." Denn die Gäste gehen durchaus körperbetont zur Sache. Dem wollen die Eagles ihr Markenzeichen entgegen setzen: schnelles und präzises Angriffsspiel.

Die Stadtparkhalle kommt ihnen da entgegen, denn sie bietet viel Platz. "Die ist für unser Spielsystem maßgeschneidert", sagt Mannschaftskapitän Dominik Boschewski und sieht deshalb in dem möglicherweise doppelten Heimrecht "einen ganz entscheidenden Vorteil, den wir uns hart erarbeitet haben." Der andere Vorteil könnte der große und relativ ausgeglichene Kader sein: "Iserlohn hat zwei richtig gute Reihen", sagt Georg Otten, "wir haben einen breit aufgestellten Kader", hält Boschewski dem entgegen. Am Ende einer anstrengenden Spielzeit könnten Kraft und Kondition durchaus ausschlaggebend sein - wer da viel wechseln kann, ist klar im Vorteil.

Ein Ziel haben die Eagles mit dem Einzug ins Finale bereits erreicht: Sie sind vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 beim Europapokal im schweizerischen Rossemaison dabei. "Und da als Meister hinzufahren macht mehr Spaß als als Vize", sagt Kapitän Boschewski stellvertretend für das Team.

(-vk)
 
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