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Tigers stehen in der dritten Runde des DBBL-Pokals

Lokalsport: Tigers stehen in der dritten Runde des DBBL-Pokals
Schlugen mit den Tigers im Pokal Opladen: Seraphina Asuamah-Kofoh (l.) und Julia Duggan (r.), dazwischen Braunschweigs Brianna Wright. FOTO: Woi
Neuss. TG Neuss schlägt Opladen mit 65:62. Am Sonntag geht es in der 2. Basketball-Bundesliga mit Spiel in Scheeßel weiter. Von Dirk Sitterle

Die "Englische Woche" läuft bislang ausgesprochen gut für die Zweitliga-Basketballerinnen der TG Neuss: Zum Start gelang in der Liga ein 84:82-Heimsieg über Eintracht Braunschweig und unter der Woche setzten sich die Tigers in der zweiten Runde des DBBL-Pokals mit 65:62 (Halbzeit 30:31) gegen den Ligarivalen BBZ Opladen durch. Zum Abschluss der drei Spiele umfassenden Serie geht es am Sonntag (16 Uhr, Große Halle am Vareler Weg in Scheeßel) noch zum Erstliga-Absteiger BG 89 AVIDES Hurricanes.

Ins Pokal-Duell in Neuss waren beide Teams eher müde gestartet. Zunächst ging gar nichts, Julia Duggan patzte in der dritten Minute sogar an der Freiwurflinie (2/0 Würfe). Erst Jana Heinrich brach mit ihrem Korb zur 2:0-Führung nach vier Minuten den Bann. Trotzdem gerieten die Gastgeberinnen anschließend mit 4:10 ins Hintertreffen. Zur Halbzeitpause lagen die Tigers mit 30:31 zurück, wussten aber nach der in der Halle vorgenommenen Auslosung der dritten Runde, dass der Sieger dieser Partie am 9. Dezember daheim auf den Erstligisten ChemCats Chemnitz treffen würde. Ein Termin, der den in der Liga dann spielfreien Tigers perfekt in den Plan passt.

Also gaben sie Gas, und blieben in der Schlussphase wie schon gegen Braunschweig eiskalt: Zwar saß Briana Williams, die am Samstag mit ihrem Wurf in der Schlusssekunde den Sieg unter Dach und Fach gebracht hatte, diesmal draußen (fünf Fouls), doch den Dreier von Opladens Leonie Schütter zum 62:62 beantwortete Jana Heinrich an der Freiwurflinie mit den Punkten zum 64:62. Opladen blieb die Antwort schuldig und war endgültig geschlagen, als Karo Tzokov einen ihren beiden Freiwürfe zum 65:62 verwandelte. Ihre Trainerin Janina Pils freute besonders, "dass die Mannschaft nun in knappen Situationen kühlen Kopf bewahrt." Eine Tugend, die am Sonntag auch in Scheeßel helfen könnte. Denn bis in die knapp 13.000 Einwohner zählende Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme) sind es von Neuss nicht nur satte 341 Kilometer, sondern die dort ansässigen Basketballerinnen wissen auch ziemlich genau, wo der Korb steht. In der vergangenen Saison spielten die von Mahir Solo trainierten Mädels noch in der 1. Liga - und auch wenn eine sofortige Rückkehr nicht das erklärte Ziel ist, ist mit dem Personal eine Etage tiefer durchaus Staat zu machen. "Deren erste Fünf ist supergut", sagt Janina Pils, "dazu groß und physisch."

Centerin Cassidy Clark, mit 16,3 Zählern im Schnitt, beste Punktesammlerin der Canes, ist 1,86 Meter, die ebenfalls aus den USA kommende Shaniqua Nilles (13,7 Punkte/9,0 Rebounds) 1,83 Meter. Die im Aufbau eingesetzte ehemalige A-Nationalspielerin Pia Mankertz misst zwar nur 1,70 Meter, legt neben 15,0 Punkten im Schnitt aber stolze 8,7 Rebounds auf. Von den Flügeln steuern Hannah Pakulat (1,81 Meter) und Mirja Beckmann (1,87) 6,0 (7,7 Rebounds) bzw. 7,3 Punkte (5,3 Rebounds) zu. Außerdem gehören fünf Mädels aus der WNBL-Mannschaft (U18-Bundesliga) zum Kader. "Der Verein macht ganz solide sein Ding", sagt Janina Pils. Verloren haben die Canes bislang nur gegen den Tabellenführer GiroLive Panthers Osnabrück (58:65).

Quelle: NGZ
 
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