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Lokalsport
Tillmann-Double im schwersten Springen

Gohr. Beim Springturnier auf dem Bergerhof in Gohr verdirbt den Reitern auch Dauerregen nicht die Laune.

Mit einem Familienduell endete das Springturnier auf dem Bergerhof in Gohr am Sonntag: Hendrik Tillmann und Gilbert Tillmann dominierten das M*-Springen mit Siegerrunde bei der Sportveranstaltung auf dem Bergerhof in Gohr. Dabei zog der Derbysieger mal den Kürzeren und musste bei der Siegerrunde seinem jüngeren Cousin den Vortritt lassen.

Hendrik Tillmann war auf der zwölfjährigen Westfälin Happy Gracia fast zwei Sekunden schneller in der Siegerrunde (0 Fehler/30,21 Sekunden) und damit nicht zu schlagen. Für Gilbert Tillmann, der auf der neunjährigen Oldenburger Stute Lionel ebenfalls fehlerfrei geblieben war (32,56 Sekunden), gab es daher "nur" die silberne Schleife im schwersten Springen des Turniers. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten weitere Paare des RC Gut Neuhaus: Patrik Wurm pilotierte den großrahmigen Braunen Land Mann mit zwei Abwürfen durch den Parcours und auf Platz drei, Jaqueline Hintzen wurde auf dem Holsteiner AB 19 Macbenah nach drei Abwürfen in der Siegerrunde Vierte. Auf Rang fünf landete wieder Gilbert Tillmann, dieses Mal im Sattel von For As. In der zweiten Abteilung des Springens gab es einen Heimsieg für den RV Torfgrafen: Miguel Bellen setzte sich auf der erst sechsjährigen Stute Zplendid souverän durch (0 Fehler/31, 70 Sekunden). Schon am Samstag hatte sich Bellen im Punktspringen der Klasse M die silberne Schleife geholt - auf California's Next Generation, einer fünfjährigen Stute aus der Zucht und dem Besitz von Hofherr Klaus Schleifer.

Die goldene Schleife ging da an Frederik Tillmann (RC Gut Neuhaus), der mit dem Rapphengst GGN Costalino zwei Sekunden schneller war. In der zweiten Abteilung triumphierte Bellens Vereinskollegin Isabell Hoverath auf Lordana l'espoir.

Dabei konnte selbst der Dauerregen am Samstag der guten Laune der Reiter auf dem Bergerhof nichts anhaben. Das Team des RV Torfgrafen Bergerhof rund um Klaus Schleifer sorgte für beste Bedingungen, der Boden auf dem Springplatz war trotz viel Wasser von oben sehr gut bereitbar. Und am Sonntag war Petrus dann "reiterfreundlicher": sogar ein wenig Sonne und kein Regen. "Die Bedingungen waren sehr gut", bestätigten die Reiter unisono und bescheinigten den Torfgrafen beste Turnierqualitäten. Die zeigten sich am Ende ebenfalls hochzufrieden - sowohl sportlich als auch organisatorisch. Am Sonntagabend wurde dann die Videoleinwand am Springplatz direkt zum Fußballgucken genutzt. Entweder von der Bank oder gleich vom Sattel aus - die eigenen Pferde mussten ja auch noch bewegt werden.

Info Ergebnisse sind unter "http://www.bila.de" abrufbar.

(rosz-)
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