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Tischtennis-Masters: Erik Bottroff siegt zum zweiten Mal

Lokalsport: Tischtennis-Masters: Erik Bottroff siegt zum zweiten Mal
Zufriedene Gesichter bei Gastgebern und Gästen (linkes Bild): DJK-Vorsitzender Sebastian Erkelentz, Roman Rosenberg, Ewgenij Milchin, Sieger Erik Bottroff, Sven Happek und Turnier-Organisator Wolfgang Latzel (v.l.) Im Endspiel ließ Bottroff Rosenberg (oben l.) keine Chance. FOTO: rustemeier
Neukirchen. Nach seinem Triumph im Vorjahr war er erneut der große Favorit. Zweitliga-Spieler Erik Bottroff stellte sich der Aufgabe mit Bravour und verteidigte souverän seinen Titel bei der sechsten Auflage des Neukirchener "TischtennisMasters" um den "Preis der GWG Grevenbroich". Damit hat zum ersten Mal seit Einführung des Turniers 2012 ein Spieler den Titel zum zweiten Mal gewonnen. Von Jens Rustemeier

Im Finale vor rund 100 Zuschauern setzte sich Bottroff in einer eigens für das Endspiel hergerichteten "Riesen-Spielbox" in drei Sätzen gegen Drittliga-Akteur Roman Rosenberg (TTC Wöschbach) durch. Rosenberg, der für das Turnier aus seiner Heimat am Bodensee angereist war, hatte dem druckvollen Spiel des 27 Jahre alten Zweitliga-Spielers von Borussia Dortmund über die volle Distanz des Spiels nicht viel entgegenzusetzen. Lediglich im zweiten Satz schaffte er es in die Verlängerung, musste sich aber auch da mit 10:12 geschlagen geben.

Bottroff, zum vierten Mal dabei, freute sich über seinen zweiten Erfolg in Neukirchen: "Es macht Spaß, hier zu spielen. Die Atmosphäre ist schön und das Teilnehmerfeld stark. Außerdem ist es in der Weihnachtszeit eine zusätzliche Motivation für mich, auf mein Gewicht zu achten." Im Vorjahr hatte er vor dem Titelgewinn 20 Kilogramm abgenommen. Seine athletische Figur konnte er halten, präsentierte sich in fittem Zustand und kassierte für seinen Sieg ein Preisgeld von 450 Euro. Insgesamt hielt der Sponsor 1200 Euro für die 16 Teilnehmer bereit.

Rosenberg hatte schon im Halbfinale in einem sehenswerten Duell mit spektakulären Ballwechseln gegen den Stuttgarter Sven Happek alles gegeben. Während des Spiels kommentierte der 34-jährige den Kampf gegen Happeks Ballonabwehr mit den Worten: "Nach dem Spiel kann ich zwei Wochen nicht mehr laufen." Zuvor hatte Rosenberg sich im Viertelfinale mit 3:1-Sätzen gegen Milan Hetzenegger (TTG Niederkassel) durchgesetzt. In der Gruppe musste er sich einmal gegen Drittliga-Abwehrspieler Balazs Hutter (SV Brackwede) in fünf Sätzen geschlagen geben.

Wesentlich einfacher hatte es Bottroff auf seinem Weg ins Finale. Er spazierte mit drei 3:0-Erfolgen durch die Gruppe, die er vor dem erst 16-jährigen Tom Mykietyn (TTC Vernich), Jakob Eberhardt (TV Refrath) und Felix Kleeberg (SC Wever) gewann. Anschließend hatte er auch keine Mühe, sich im Viertelfinale gegen Jonas Franzel (3:0) durchzusetzen. Im Halbfinale schaltete er dann den Sieger von 2014, Ewgenij Milchin vom Regionalligisten SC Buschhausen aus, der zuvor gegen Stefan Höppner (Brackwede) gewann.

Turnierorganisator Wolfgang Latzel war mit dem Ablauf zufrieden: "Wir haben sehr schöne Spiele gesehen. Alle, die zu uns gekommen sind, haben tolle Leistungen geboten." Dabei bedauerte er aber, dass am Ende kein Akteur aus dem Rhein-Kreis am Start war. "Das war wirklich sehr schade. Wir hatten drei Spieler mit Kreisbezug auf der Liste, von denen keiner mitgespielt hat." Nach der Absage von TG-Spieler Michael Servaty (Prüfungsvorbereitungen) fielen kurzfristig auch der Neusser Karl Walter (Union Velbert) und der Holzbüttgener Oberliga-Spieler Nicolas Kasper aus Krankheitsgründen aus. "Zum Glück sind andere Spieler wie Jens Gester aus Wuppertal und Paul Freitag aus Uerdingen eingesprungen, damit wir ein volles 16er-Feld präsentieren konnten", so Latzel.

Quelle: NGZ
 
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