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Lokalsport
Tischtennis: TTC tritt nicht an, sollte aber gerettet sein

Rhein-Kreis. Noch ist es nicht amtlich. Die Verantwortlichen beim TTC BW Grevenbroich gehen aber fest davon, dass die Blau-Weißen auch in der kommenden Saison in der sechsthöchsten Spielklasse, der NRW-Liga, starten werden.

Eigentlich sollte die Entscheidung dazu am Wochenende in einem direkten Duell in Bielefeld fallen. Dort war geplant, dass sich die Schloss-Städter mit dem Tabellenzehnten der Gruppe 1, dem TuS Brake, um den freien Platz in einem Relegationsspiel auseinandersetzen. Da, durch Rückzüge anderer Teams, inzwischen aber ein weiterer Platz in der NRW-Liga frei wurde, verzichteten die Grevenbroicher auf das Entscheidungsspiel: "Wir waren nicht besonders scharf darauf, bei 25 Grad und Sonne pur, für ein irrelevantes Spiel nach Bielefeld zu fahren. Deshalb waren wir sehr froh, dass der zuständige Funktionär uns die Möglichkeit einräumte, das Spiel, unter der Voraussetzung, dass Brake als kampfloser Sieger anerkannt wird, abzusetzen und uns so einen freien Samstag bescherte", erklärte BW-Kapitän Janos Pigerl. Offiziell wird der Klassenverbleib jetzt allerdings erst zum 5. Juni. Dann endet die Frist, bis zu der höherklassige Vereine (ab Regionalliga aufwärts) noch eine Mannschaft in die Oberliga zurückziehen können.

Diese Frist betrifft auch die DJK Holzbüttgen, die ihren Platz in der Oberliga ebenfalls nur durch den Rückzug eines höherklassigen Vereins verlieren könnte. Die Kaarster hatten in der Vorwoche in einer Relegationsrunde mit dem 1. FC Köln II, TuS Herne-Vöde und Union Velbert II den zweiten Platz belegt. In der Tischtennis-Szene geht man davon aus, dass in den kommenden Wochen nichts mehr passieren wird, so dass die Klubs aus dem Rhein-Kreis ihre Klasse halten würden. Pigerl: "Nach unseren Informationen reicht es zum Klassenerhalt."

(-rust)
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