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Titelverteidiger erwischt schwierige Gruppe

Lokalsport: Titelverteidiger erwischt schwierige Gruppe
Trifft morgen auf seinen Ex-Klub: VdS-Coach Sascha Querbach. FOTO: h. jazyk
Nievenheim. Vorrunde in Nievenheim: VdS-Coach Querbach ist sauer über die Zusammensetzung seines Turniers. Von Christos Pasvantis

Ganz glücklich ist die Gruppenzusammensetzung nicht, da kann man den angesäuerten VdS-Trainer Sascha Querbach schon verstehen. Denn während in vielen anderen Gruppen auch höherklassige Teams offenbar keine große Lust auf Hallenfußball haben, treffen in Nievenheim am Nachmittag zwei stets hochmotivierte Vereine aufeinander. Vorrunde E Am Morgen macht Bezirksligist TSV Bayer Dormagen den Anfang. Viel vorgenommen hat sich Trainer Frank Lambertz zwar nicht, motiviert seien seine Schützlinge aber definitiv: "Meine Jungs kicken gerne in der Halle und wollen am Sonntag einfach Spaß am Fußball haben." Womöglich steht verletzungsbedingt allerdings kein Torwart zur Verfügung, da sich Nils Annas in der Winterpause in Richtung SSV Delrath verabschiedete und morgen mit dem A-Ligisten nun schon im ersten Spiel auf Bayer trifft. Dazu spielt in Gruppe 1 noch C-Ligist RS Horrem. In Gruppe 2 schickt Bezirksligist FC Zons aus Angst vor Verletzungen nur seine Reserve. "Dieses Jahr geht die Liga bei uns vor", sagt Coach Björn Haas. Das wollen der TuS Reuschenberg (Kreisliga C) und der FC Straberg (Kreisliga B) ausnutzen. Straberg vermeldet zudem Personalwechsel: Neuer sportlicher Leiter wird Frank Neuen, der auf den beruflich stark eingespannten Alexander Emsbach folgt. Aus dem gleichen Grund wird zum Saisonende auch Trainer Thomas Baumer aufhören, einen Nachfolger sucht der FC noch. Vorrunde F Dafür hat der Nievenheimer Sascha Querbach wenig Verständnis: "Ich finde es persönlich sehr schade, dass wir als Titelverteidiger und Delhoven, das in den letzten fünf Jahren immer in der Endrunde war, schon in der Gruppenphase aufeinandertreffen." Zumal dieser Umstand ja nicht auf Pech beruhe: "Es ist ja nicht so, dass die Gruppen ausgelost würden. Die werden einfach von jemandem bestimmt." So trifft Querbach schon im ersten Spiel auf seinen Ex-Verein FC Delhoven, mit dem er in den Vorjahren in der Endrunde stets eine gute Figur abgab. Das will er auch morgen mit dem VdS, der sich 2017 gegen den SV Uedesheim den Titel sicherte: "Ich bin ein Hallenfreund und werde niemanden schonen. Wir haben eine schwierige Gruppe, aber die Jungs haben Bock darauf, in die Endrunde zu kommen."

Das gilt auch für "LigA"-Spitzenreiter Delhoven, der sich zum sechsten Mal in Folge qualifizieren will. "Wir sind heiß darauf, diese Serie fortzusetzen", sagt Trainer Dennis Kessel, der in Gruppe 2 neben dem VdS auch auf den B-Ligisten TJ Dormagen trifft. "Und die hat in der Halle immer gut ausgesehen", findet Kessel. In Gruppe 1 trifft der A-Ligist TuS Hackenbroich auf B-Ligist Rheinwacht Stürzelberg und C-Ligist Dormagen Trabzonspor. Trainer Nils Heryschek weiß, dass es spätestens im Halbfinale eng wird: "Wir haben da wirklich nicht die leichteste Gruppe erwischt."

Quelle: NGZ
 
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