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Lokalsport
Topspiel um Platz eins in der Stadtparkhalle

Kaarst. Die Crash Eagles empfangen als Spitzenreiter der Skaterhockey-Bundesliga die Miners Oberhausen.

Drei Spieltage stehen in der regulären Saison der Skaterhockey-Bundesliga noch aus, doch das Duell des zuletzt dreimal in Folge geschlagenen Spitzenreiters Crash Eagles Kaarst morgen Abend (17 Uhr, Stadtparkhalle an der Pestalozzistraße) mit dem Tabellenzweiten Miners Oberhausen umweht schon der Hauch von Play-offs.

Die Ausgangslage ist klar: Kaarst hat vier Punkte mehr auf dem Konto als Oberhausen, wäre also mit einem Sieg safe, hätte in allen K.o.-Runden um die Deutsche Meisterschaft Heimrecht im entscheidenden dritten Match. Allerdings gehen die Adler keineswegs als Favorit in diese Partie. Schon das Hinspiel hatten die Miners, die so gar nichts mit einem Neuling gemein haben, mit 12:9 gewonnen. Zudem machen die Kaarster zurzeit eine kleine Krise durch: Auf neun Siege hintereinander folgten zuletzt in der Liga Niederlagen bei den Sauerland Steel Bulls (9:14) und in Iserlohn (9:12), im Pokal-Halbfinale setzte es gegen den Deutschen Meister Rockets Essen die erste Heimpleite der Saison (6:8). Dass die Hausherren dabei einen schnellen 0:3-Rückstand wettzumachen wussten und im letzten Drittel sogar mit 6:5 in Führung gingen, macht indes Mut. So sieht das auch Trainer Georg Otten: "Wir haben zuletzt immer ein Drittel verschlafen und sind dann hinterhergelaufen. Wenn wir diese Schlafmützigkeit abstellen und über 60 Minuten konzentriert zu Werke gehen, bin ich guter Dinge."

Die Miners Oberhausen sind im Übrigen der komplette Gegenentwurf zu den Eagles. Während der nicht nur in Deutschland für seine herausragende Jugendarbeit geschätzte Vizemeister in erster Linie auf den selbstausgebildeten (Skaterhockey-)Nachwuchs baut, verlässt sich der Aufsteiger - mehr noch als Essen - auf seine Importe aus dem Eishockey: Gleich für zehn Akteure ist Eishockey der Hauptsport, ihre Arbeitgeber heißen Herner EV, EV Duisburg und Dinslaken Kobras. Dazu kommen in Nationalspieler Sebastian Schneider und Topscorer Fabian Lenz (kamen beide von den Duisburg Ducks) weitere "Stars".

(sit)
 
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