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Lokalsport
Trainer Bahr fordert mehr Einsatz

Rhein-Kreis. Die Landesliga-Fußballer des VfL Jüchen/Garzweiler sind absolut im Soll.

Schon morgen spielt der VfL Jüchen/Garzweiler um die nächsten drei Punkte in der Landesliga. Um 16 Uhr ist Blau Weiß Oberhausen im Aufsteigerduell zu Gast. Zwischen den beiden Teams gibt es durchaus Parallelen: Beide stehen in der Tabelle nach dem Aufstieg gut da und mischen die Spielklasse auf. "Ich bin angetan von dem, was dort auf den Platz gebracht wird. Es ist eine sehr dynamische Truppe, die vom Teamgeist lebt", sagte VfL-Coach "Dicky Otten". Beim VfL erhoffen sie sich die Rückkehr von Sturmführer Thorben Schmitt. "Da gibt es leider noch keine Entwarnung. Ich hoffe, dass wir ihn zumindest wieder in den Kader nehmen können", so Otten nicht ohne Sorgenfalten.

Jüchen ist absolut im Soll, kann in den verbleibenden drei Partien aus einer guten, eine sehr gute Vorrunde machen und sich so ein schönes Polster nach unten verschaffen.

Die Oberhausener werden vom polarisierenden Trainer Thorsten Möllmann gecoacht. Ihm wurde aufgrund seiner lauten Art sowie der launischen Sprüchen sogar schon eine TV-Reportage gewidmet. Man hat das Gefühl, er will am liebsten selbst aktiv am Spielgeschehen teilnehmen - dass er dies bisher jedoch gar nicht braucht, hat er seiner Mannschaft zu verdanken, dessen Stamm seit einigen Jahren zusammen spielt und die vor der Saison zudem sinnvoll verstärkt wurde. So sorgt Pascal Spors, vorher bei Oberligist TV Jahn Hiesfeld, in der Offensive ebenso für Wirbel wie Ümit Ertural, Toptorschütze der vergangenen Saison. Dennoch ist bei Blau Weiß nach einem sehr starken Saisonbeginn ein Abwärtstrend erkennbar, aus den vergangenen vier Ligapartien holte die Truppe lediglich einen Punkt - ein lauter Möllmann ist also zu erwarten.

Der VdS Nievenheim steht einen Rang hinter den Jüchenern und unterlag am vergangenen Spieltag dem starken Cronenberger SC. Grund für Unzufriedenheit bei Trainer Thomas Bahr. "Wir dürfen unser Ziel, den Klassenerhalt, nicht aus den Augen verlieren. Das muss nun aber auch der allerletzte Spieler verstehen. Wir spielen nicht um die goldene Ananas. In den vergangenen Wochen habe ich bei einigen den absoluten Einsatz vermisst. Die Punkte nach unten schmelzen", warnte Bahr ausdrücklich.

Mit dem Auswärtsspiel beim SC Velbert (Sonntag, 15 Uhr) wartet der nächste Hochkaräter auf den VdS. Robin Hilger macht mal wieder was er will, steht bei 13 Saisontoren und Rene Burczyk beweist erneut, dass auch ein Abwehrspieler torgefährlich sein kann. Velbert spielte vergangene Saison ganz lange um den Aufstieg in die Oberliga mit, dieses Mal wird es, auch aufgrund der Stärke der Baumberger und der Cronenberger, aber wohl nicht für einen Platz unter den Top-Mannschaften reichen.

So reist der VdS nicht zum Auswärtsspiel, um dort die Punkte kampflos zu übergeben. Vor dem Duell mit Jüchen am nächsten Spieltag wollen sich die Grün-Weißen noch einmal Selbstvertrauen holen. "Für uns ist momentan jeder Gegner stark. Wir müssen kämpfen, laufen und beißen", so Bahr.

(pr)
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