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TSV Bayer demontiert schwache Ferndorfer

Dormagen. Mit seinem 37:25-Sieg über den Aufsteiger hat Dormagen erst einmal die Tabellenführung der 2. Handball-Bundesliga übernommen. Von Volker Koch

Der TSV Bayer Dormagen ist der este Spitzenreiter der neuen Spielzeit in der Zweiten Handball-Bundesliga. Mit einem überzeugenden und in der Höhe verdienten 37:25-Sieg (Halbzeit 21:13) über Aufsteiger TuS Ferndorf übernahmen die Dormagener gestern Abend vor 1715 Zuschauern zumindest bis heute die Tabellenspitze vor TV Emsdetten (27:23 über HSG Nordhorn-Lingen) und TuSEM Essen (24:21 über TSG Friesenheim). Überragender Spieler in einer geschlossen und konzentriert auftretenden Mannschaft des Vorjahresaufsteigers war Sebastian Damm, der mit 12/6 Treffern auch bester Torschütze vor Jo-Gerrit Genz und Jonathan Eisenkrätzer (je 7) war. Bei den Gästen traf Julian Schneider (10/4) am häufigsten.

Sicher: Der Neuling aus dem Siegerland, in der vergangenen Saison in der Dritten Liga West nach zwei Auftaktniederlagen ungeschlagen zum Meistertitel marschiert, wird es in der gestrigen Verfassung schwer haben, die Liga zu halten. Dennoch war es eine überzeugende und streckenweise beeindruckende Leistung, mit der sich die Dormagener nach der eher durchwachsenen Vorbereitungszeit und ohne die verletzten oder erkrankten Max Bettin, Pascal Noll und Mikk Pinnonen durchsetzten.

"Alle waren voll da, allen hatte Spaß am Handball", fasste Trainer Jörg Bohrmann die ersten sechzig Saisonminuten zusammen, "ich freue mich einfach für die Jungs." Die übernahmen spätestens nach dem 5:2 durch Jo-Gerrit Genz (7.) das Kommando und ließen die Gäste nie mehr näher als bis auf zwei Tore herankommen. Als der wie entfesselt aufspielende Jonathan Eisenkrätzer den TSV mit vier Treffern in Folge auf 12:7 (16.) wegziehen ließ, reagierte TuS-Trainer Michael Lerscht und nahm die erste Auszeit in einem Zweitliga-Spiel unter seiner Regie.

Doch auch die Einwechslung von Routinier Alexander Koke brachte nicht die erhoffte Wende. Im Gegenteil, Ferndorf lief sich immer wieder in der Dormagener Deckung fest oder scheiterte an Sven Bartmann, der am Ende mit 13 Paraden auf dem Sielbericht stand. Und weil auf der anderen Seite auch die Siebenmeter - Damm verwandelte sechs von sechs - den Weg ins Tor fanden, waren die Hausherren schon bis zur Pause auf 21:13 weggezogen. Im zweiten Durchgang bauten sie diesen Vorsprung zeitweise bis auf 13 Tore aus.

Quelle: NGZ
 
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