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Lokalsport
TSV Bayer empfängt Jüchen zum Duell der Enttäuschten

Rhein-Kreis. Sowohl der TSV Bayer Dormagen als auch der VfL Jüchen/Garzweiler sind enttäuschend in die Landesliga gestartet und stehen auf einem Abstiegsrang. Am Sonntag treffen sich die Krisenvereine im Kellerduell am Höhenberg - ein Match, in dem es für beide Mannschaften um viel geht.

"Wir kennen Jüchen und haben oft gegeneinander gespielt. Meistens waren es knappe Partien. Sie sind ähnlich wie wir unter Zugzwang. Wir müssen das Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive finden und einen Sieg holen. Es ist kein unschlagbarer Gegner", sagt TSV-Coach Carlos Perez. Die Dormagener lassen aktuell fragende Gesichter zurück. Im Heimspiel gegen Kalkum-Wittlaer überzeugte der TSV von Anfang an und war die überlegene Mannschaft. Im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Mönchengladbach ging die Truppe dann mit 0:5 unter. "Das war ein krasser Leistungsunterschied. Wenn ich wüsste, wie die Mannschaft am Sonntag auftritt, wäre es leichter für mich. Unter der Woche haben wir den Jungs klargemacht wurde, dass die Einstellung geändert werden muss. Vielleicht hat der ein oder andere die Liga unterschätzt", sucht Perez nach Gründen für die Misere. Doch auch Jüchen bleibt hinter den Erwartungen zurück. Der einzige Saisonsieg resultiert aus dem Derbyerfolg gegen Odenkirchen. Seit vier Partien wartet der VfL auf einen Sieg. Doch nicht nur die Ergebnisse machen sorgen. Durch Unbeherrschtheiten oder teilweise auch unberechtigte Platzverweise ist die Mannschaft stark geschwächt. Hinzu kommen einige Verletzungen - die Truppe stellt sich fast von alleine auf. Am schwersten wiegt der Ausfall von Keeper Watolla. Denn wer am Wochenende das Tor hüten wird, ist offen. Mit den beiden angeschlagenen Tim Paulußen und Sebastian Schmitz sowie Achim Venten aus der Reserve kommen drei Akteure in Frage.

"Wir sind auf das Spiel fokussiert. Es ist sehr wichtig, denn es kommt doch Unruhe auf, wenn man unten steht. Wir werden aber ganz ruhig an die Sache herangehen und uns vorbereiten. Dormagen wird sicherlich brennen, zumal sie zu Hause eine bessere Bilanz haben als auswärts", so Jüchens Vorsitzender Christoph Sommer. Sein Trainer Sebastian Muyres ergänzt: "Trotz der vergangenen Ergebnisse würde ich Dormagen nie als Kanonenfutter bezeichnen. Das wird ein kampfbetontes Spiel".

(pr)
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