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Lokalsport
TSV Bayer will über die Abwehr zum Erfolg kommen

Dormagen. Zweitliga-Absteiger TSV Bayer Dormagen trifft heute im ersten Auswärtsspiel auf die "Wundertüte" GWD Minden II. Von Volker Koch

Die Hiobsbotschaften für Alexander Koke reißen nicht ab: In den kommenden Wochen muss der Spielertrainer des TSV Bayer Dormagen neben allen anderen Ausfällen auch noch auf Jan Hüfken verzichten - der Linksaußen muss wegen eines Außenrisses am Meniskus unters Messer.

Da der 18-Jährige beim 24:21-Auftaktsieg über Eintracht Baunatal nur auf der Bank des Zweitliga-Absteigers saß, behält Koke seinen Humor: "Zumindest die, die zum Saisonstart gespielt haben, stehen mir am Freitagabend zur Verfügung." Da (20 Uhr, Sporthalle Dankersen) gastiert der TSV im ersten Auswärtsspiel der Saison bei der Reserve von Erstliga-Neuling GWD Minden. Für Alexander Koke ist die Reise in seine ostwestfälische Heimat - der 37-Jährige wurde in Detmold geboren- gleich in zweifacher Hinsicht eine Fahrt ins Ungewisse: Zum einen weiß er nicht, wie sein neuformiertes Team in der Fremde auftritt - wobei die Zuschauerzahlen der Mindener Reserve sicherlich nicht furchterregend sind.

Zum anderen ist auch der heutige Gegner für ihn eine Art "Wundertüte: Bei solchen Reservemannschaften weißt du ja nie, wer spielt. Das macht die Vorbereitung auf ein solches Spiel nicht unbedingt einfacher." Da die Mindener Erstvertretung erst am Sonntagnachmittag gegen FrischAuf Göppingen spielt und die A-Jugend ihre erste Bundesliga-Partie am Samstagnachmittag bestreitet, könnte GWD-Trainer Markus Ernst aus beiden Teams Verstärkungen erhalten.

Und könnte das nach dem angesichts einer 20:23-Niederlage bei Aufsteiger Ahlener SG eher misslungenen Saisoneinstieg auch durchaus tun: "Wir haben leider eine gute Chance verpasst, mit einem Erfolgserlebnis in die Saison zu starten. Unsere Angriffsquote und die Konterquote waren zu gering, um für einen Sieg in Frage zu kommen", sagte Ernst nach dem Schlusspfiff und dachte gleich weiter: "Das sowie die spielerischen Abläufe müssen wir bis Freitag verbessern, wenn wir gegen Dormagen bestehen wollen. Die Defensivleistung war in Ordnung."

Was am heutigen Abend auf eine Abwehrschlacht hindeutet. Denn auch Alexander Koke hat sich taktisch festgelegt: "Wir haben angesichts unserer Personalsituation zur Zeit nur eine Chance, wenn wir auf einer starken Abwehrarbeit aufbauen können." Die gegen Baunatal sei in dieser Hinsicht in Ordnung gewesen: "Wir haben in 56 Minuten nur 16 Gegentore kassiert, da kann man nicht meckern."

Quelle: NGZ
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