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Volleyball
TSV-Damen sind auf alles gefasst

Volleyball: TSV-Damen sind auf alles gefasst
Geblockt: Da viele Gegner neu sind, richten sich die Oberliga-Damen des TSV Bayer Dormagen auf eine Saison mit Überraschungen ein. FOTO: L. Hammer
Dormagen. Volleyball: Bayer Dormagen startet in die Oberliga-Saison - die dritte in Folge.

Peter Fischer ist im Trainergeschäft längst ein alter Hase - alleine bei den Volleyballerinnen der TSV Bayer Dormagen geht der Rommerskirchener in seine neunte Spielzeit. Und die beginnt für den TSV am Samstag um 20 Uhr am Höhenberg in der Oberliga mit einem Heimspiel gegen das Werksteam von Bayer Leverkusen.

"Das wir eine ganz spannende Spielzeit", sagt Fischer, "mit vielen neuen Gesichtern." Neben den Dormagenerinnen sind nur noch die RWR Volleys Bonn, der SV BW Dingden II, der TV Salchendorf und der VC Eintracht Geldern aus der Vorsaison dabei, komplettiert wird die Liga von den Absteigern Leverkusen, PTSV Aachen und den Aufsteigern Dürener TV, TV Menden und Hildener AT. "Somit werden wir uns wohl auf die ein oder andere Überraschung gefasst machen müssen", erklärt der TSV-Coach. Dennoch ist das Saisonziel hochgesteckt: "Wie in der Vorsaison Platz fünf - oder besser", sagt Fischer, "das gelingt aber nur, wenn wir möglichste oft unsere beste Sechs ins Rennen schicken und am oberen Ende unseres Leistungsvermögens spielen".

Aber ausgerechnet daran hat es in der langen Vorbereitungszeit des öfteren mal gehapert: Aus dem großen Kader von 16 Spielerinnen fehlten immer mal wieder welche wegen Urlaub, Verletzung oder Arbeit. "Außerdem war die Vorbereitung ziemlich zerstückelt. Dennoch glaube ich, dass wir eine gute Fitness haben. Jetzt müssen wir nur sehen, dass wir noch den Feinschliff in der Mannschaftstaktik hinbekommen", resümiert Fischer. Dafür hat der TSV ein Vorbereitungsturnier in Aachen bestritten, bei dem er Vierter wurde, und zwei Trainingsspiele - auch, um die neuen Spielerinnen zu integrieren. Aus der eigenen Reserve kamen Zuspielerin Tini Müller und Mittelblockerin Rebeca Marques dazu, von außerhalb Stellerin Maya Tomaschunas und Universalspielerin Sandra Tönies, die zuletzt beim VTHC Frechen spielte. "Damit bleiben wir unserem Konzept treu, junge Spielerinnen aus dem eigenen Verein in die erste Mannschaft zu integrieren", verdeutlicht Fischer. Im Gegensatz dazu haben die Oberliga-Volleyballerinnen in Julia Dohm, die es zum Studium an den Bodensee zog, nur einen Weggang zu verzeichnen. "Damit ist das Team im Gros zusammengeblieben, so dass wir eine gute Rolle in der Liga spielen können", sagt Fischer.

Eine erste Standortbestimmung dürfte der Auftakt am Samstag gegen Absteiger Leverkusen sein, dessen Kader sich im Vergleich zur vorherigen Regionalliga-Saison allerdings deutlich verändert hat.

(HSp)
 
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