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Lokalsport
TSV geht im Spitzenspiel unter

Dormagen. Oberliga-Volleyballerinnen aus Dormagen sind bei 0:3-Niederlage chancenlos.

Auch nach einer Nacht drüber schlafen war Peter Fischer immer noch ein wenig ratlos: "Wir haben selten eine so verdiente Niederlage kassiert", brachte es der Trainer der Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen auf den Punkt, "selbst wenn wir noch drei Stunden weitergespielt hätten, hätten wir wohl keinen Satz gewonnen." Warum seine Mädels so chancenlos bei der 0:3-Niederlage (18:25, 20:25, 17:25) im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten SG Werth/Bocholt waren, das wusste der Coach nicht: "Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen - das war alles sehr, sehr ernüchternd.

" Von Beginn an waren es die Gastgeberinnen, die der Partie ihren Stempel aufdrückten, während der TSV in der großen Dreifachhalle überhaupt nicht zurecht kam. "Unsere Aufschläge waren schlecht, das Zuspiel zu ungenau und der Angriff zu ineffizient", fasste Fischer das Desaster in drei Akten zusammen. Lediglich im zweiten Satz sah es ganz kurz danach aus, als ob der Tabellenführer aus Dormagen ins Spiel kommen würde: Beim 13:12 erarbeitete er sich die erste - allerdings auch letzte Führung - der Partie.

"Damit ist der Meisterschaftszug für uns wohl abgefahren", stellte Fischer klar. Zwar liegt der TSV mit zwei Punkten Vorsprung immer noch auf Rang eins, doch die Bocholterinnen haben ein Spiel weniger auf der Habenseite. "Und nach der Partie glaube ich nicht, dass die noch Punkte angeben werden", sagt Fischer.

(HGi)
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