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Lokalsport
TSV ist fürs Lokalderby gerüstet

Lokalsport: TSV ist fürs Lokalderby gerüstet
Erzielte sechs Tore für den TSV Bayer: Tim Wieling. FOTO: Zaunbrecher
Dormagen. 3. Handball-Liga West: Dormagener siegen in Volmetal ungefährdet mit 29:24. Von Volker Koch

Vielleicht geht ja doch noch 'was im Aufstiegskampf der 3. Handball-Liga West. Spitzenreiter TuS Ferndorf feierte zwar den zwölften Sieg im zwölften Spiel, tat sich aber beim 23:22 über den Leichlinger TV ungewohnt schwer, verdankte seine "weiße Weste" letztlich seinem Torhütergespann Lucas Puhl und Kai Rottschäfer, das in den Schlussminuten zwei Mal den Ausgleich der durchgängig mit sieben Feldspielern agierenden Gäste verhinderte.

Der TSV Bayer Dormagen hat es jetzt in der Hand, sich zum alleinigen "Verfolger" des Zweitliga-Absteigers aufzuschwingen. Voraussetzung hierfür ist ein Erfolg im auf Mittwoch (20 Uhr, TSV-Bayer-Sportcenter) vorgezogenen Lokalderby gegen den Longericher SC, der dank seines 23:16-Sieges über den bisherigen Tabellenzweiten HSG Krefeld nun seit sechs Spieltagen ungeschlagen ist und 13:1 Punkte in Folge holte. Verlieren die Dormagener hingegen, steht der TuS Ferndorf angesichts von dann sieben Zählern Vorsprung schon drei Spieltage vor Ende der Hinrunde als "Herbstmeister" fest.

Dass sie fürs Lokalderby gerüstet sind, deuteten die Bayer-Handballer am Freitagabend mit ihrem letztlich ungefährdeten 29:24-Sieg (Halbzeit 12:7) beim TuS Volmetal an. "Hier muss man erst mal gewinnen", meinte Trainer Ulli Kriebel mit Blick auf die kampf- und defensivstarken Gastgeber. Die stellten den TSV jedoch nur in der ersten Viertelstunde vor eine Herausforderung: Zwar traf Alexander Kübler nach 42 Sekunden zum 1:0, doch dann dauerte es sage und schreibe 12 Minuten und 15 Sekunden, ehe Patrick Hüter der nächste Treffer für die Gäste gelang.

Volmetal erzielte in dieser Phase aber auch nur drei Treffer. Und als der TSV binnen sechs Minuten von 5:5 auf 11:5 (27.) davonzog, war die Partie vorentschieden. Die Hausherren bissen sich an einer gut funktionierenden Bayer-Deckung vor dem erneut überzeugenden Junioren-Nationaltorhüter Janis Boieck (16 Paraden, 1 eigener Treffer) die Zähne aus. Und wäre auf der anderen Seite Manuel Treude, der für seine 15 gehaltenen Bälle von Trainer Michael Wolf das Prädikat "sensationell" verliehen bekam, nicht über sich hinaus gewachsen, hätte der Dormagener Sieg, zu dem die Linkshänder KC Brüren (6/1) und Tim Wieling (6/3) die meisten Treffer beisteuerten, durchaus noch höher ausfallen können.

Die verbesserungswürdige Chancenverwertung war denn auch der einzige Kritikpunkt aus Kriebels Sicht: "Gelegentlich waren wir zu ungeduldig und haben zu früh abgeschlossen."

Quelle: NGZ
 
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