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Lokalsport
TSV-Mädels stehen mächtig unter Druck

Dormagen. Volleyball-Regionalliga: Dormagenerinnen haben realistisch gesehen letzte Chance auf Klassenerhalt. Von Hendrike Gierth

Rein rechnerisch ist für die Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen in der Regionalliga noch alles möglich: Der Liganeuling liegt zwar momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz und würde so am Ende der Saison absteigen, doch noch stehen bis zum 8. April fünf Partie auf dem Spielplan des Teams von Trainer Peter Fischer. Der weiß aber auch: "Wollen wir noch eine realistische Chance auf den Relegationsplatz oder den Klassenerhalt haben, dann müssen wir morgen unbedingt gewinnen." Zu Gast ist ab 19 Uhr am Dormagener Höhenberg die SG Werth/Bocholt, die man mit Fug und Recht als Mannschaft der Stunde bezeichnen kann. Zum Jahreswechsel lag das Team von Trainer Norbert Olbing noch auf dem letzten Platz, nun hat es sich durch drei Siege in vier Spielen - darunter der Erfolg in der Vorwoche gegen Spitzenreiter TV Gladbeck II - auf den Relegationsrang vorgeschoben und den TSV bereits um fünf Punkte hinter sich gelassen. So dürfte ein ganz anderer Gegner auf die Dormagenerinnen warten als noch im Hinspiel Ende Oktober, das der TSV in Bocholt mit 3:0 gewonnen hat. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand", weiß Fischer, "ich sehe dieses Spiel als letzte Chance für uns an, den Rückstand auf den Relegationsplatz zu verkürzen. Ausreden gibt es jetzt keine mehr - diese Zeiten sind vorbei."

Zumal die Voraussetzungen aus Sicht des Dormagener Coaches gut sind: "Wir spielen zu Hause, haben das Hinspiel gewonnen und es sind alle an Bord", sagt Peter Fischer, "allerdings ist auch klar, dass wir erneut mindestens einen so guten Tag erwischen müssen, wie vergangenen Samstag, um eine echte Siegchance zu haben."

Quelle: NGZ
 
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