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Lokalsport
TSV Norf gewinnt souverän das Weihnachtsturnier in Gustorf

Gustorf. Mit einem Stürmer zwischen den Torpfosten zeigten die Norfer eine starke Leistung und setzten sich im Finale gegen Gnadental durch. Von Sophie Rhine

Beim Fußball-Weihnachtsturnier der SpVgg Gustorf/Gindorf dominierten der TSV Norf und die DJK Gnadental den Rest der Konkurrenz. Im Endspiel bezwang der B-Kreisligist den Bezirksligisten dann mit 3:0. Rang drei belegte der SV Rosellen, der sich im "kleinen Finale" im Siebenmeterschießen mit 4:3 gegen den VfB Hochneukirch durchsetzen konnte.

Schon in der Vorrunde waren die beiden Finalisten der Konkurrenz deutlich überlegen. Die Norfer gewannen die Gruppe A nach einem 4:4-Remis gegen den VfB Hochneukirch und zwei 6:1-Erfolgen gegen das Team des Gastgebers und C-Ligist SG Frimmersdorf/Neurath. "Es waren wirklich sehr gute Spiele von uns, die Jungs haben sich richtig reingehängt", freute sich Coach Ralf Nickel. Im Halbfinale bezwang seine Elf den Ligakonkurrenten aus Rosellen mit 3:1 und sicherte sich dann mit einem 3:0 gegen Gnadental den Turniersieg.

"Wir haben taktisch klug gespielt und waren vor dem Tor eiskalt und haben deswegen auch hochverdient gewonnen. Eine sehr ordentliche Leistung", zeigte sich Nickel höchst zufrieden. Besonders Stürmer Hikmet Akbas, der die Rolles des Torwartes übernahm, verhalf dem TSV mit einigen Paraden zum Sieg. "Ein absolut faires Turnier", fand Nickel. "Von Organisation und Schiedsrichterleistung her einwandfrei."

Während die Norfer für den 1. FC Mönchengladbach einsprangen, wollte die DJK Gnadental sich unbedingt für die Kreishallenmeisterschaften einspielen und ersetzte die zweite Mannschaft der Gastgeber. "Wir wollten uns finden und auch die beiden Neuen Danny Förster und Christian Klug testen," so Trainer Jörg Ferber. Mit 19:4 Toren marschierte der Bezirksligist durch die Vorrunde, schlug die Reserve des 1. FC Mönchengladbach 8:1, den BV Wevelinghoven 8:2 und Rosellen 3:1. Im Halbfinale ließ die DJK den Hochneukirchern mit 5:1 keine Chance. "Die Spiele waren alle ganz gut, wir waren immer dominant. Im Finale war Norf dann sehr defensiv und hat aus drei Chancen drei Tore gemacht, aber auch das war kein Beinbruch", fasst Ferber den Turnierverlauf zusammen. "Es war ein sehr schönes und gut organisiertes Turnier, die Jungs hatten viel Spaß und es hat sich niemand verletzt."

Auch die Gustorfer waren trotz ihres frühen Ausscheidens nach drei Niederlagen zufrieden: "Es lief alles nach Plan, alle acht Teams waren da und hatten Spaß", meinte Bert Zimmermann, Organisator und Vorsitzender der SpVgg, trotz mäßiger Zuschauerzahl, "mit über 100 Toren war es ein attraktiver Fußballtag."

Quelle: NGZ
 
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