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Lokalsport
TuS Grevenbroich wartet auf Aha-Erlebnis

Rhein-Kreis. Bezirksliga, Gruppe 4: Die Schlossstädter sind in Kaarst auf der Suche nach ihrer Form. Holzheim vor Pflichtaufgabe gegen Brüggen. Von Christos Pasvantis

Am zwölften Bezirksliga-Spieltag bietet sich in Gruppe 4 für Bedburdyck/Gierath die vielleicht schon letze realistische Chance, in den Aufstiegskampf einzugreifen. Besser sieht es für die SG Kaarst aus, die mit einem Heimsieg gegen Grevenbroich ganz oben dranbleiben würde.

Rheydter SV - SV Bedburdyck/Gierath. Heute zur weiterhin gewöhnungsbedürftigen Anstoßzeit von 19.30 Uhr muss Bedburdyck in Rheydt wohl schon punkten, um im Aufstiegsrennen nicht frühzeitig abreißen zu lassen. Erklärtes Ziel war die Spitzengruppe vor der Saison zwar ohnehin nicht, nach einem starken Saisonstart und der zwischenzeitlichen Tabellenführung hat der hochkarätig besetzte Vorjahresaufsteiger aber Blut geleckt. In Rheydt sollen also Punkte her, was gegen die zuletzt glänzend aufgelegte Offensivreihe von Spielertrainer Rene Schnitzler (6:4 gegen Brüggen, 6:1 in Lürrip) aber leichter gesagt als getan ist.

SG Kaarst - TuS Grevenbroich. Frei nach Murphys Gesetz geht beim TuS Grevenbroich im Moment alles schief, was schiefgehen kann. Mit Verletzungen, verstolperten Hochkarätern, bitteren Abwehrpatzern und sonstigen Missgeschicken spielen die Schlossstädter eine Saison zum Vergessen. Trainer Hermann-Josef Otten versucht daher, aller Nackenschläge zum Trotz eine Kämpfermentalität zu etablieren, um zumindest nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu bekommen. "Der TuS wartet noch auf sein Aha-Erlebnis", sagt SG-Trainer Yasar Kurt, "und wir wollen verhindern, dass dieses am Kaarster See eintritt." Generell halte er die Gäste nämlich für eine Mannschaft, die genauso gut im oberen Tabellendrittel mitwirken könnte: "Da waren viele unglückliche Spielverläufe dabei. Wir wissen aber, dass da ein qualitativ guter Gegner auf uns wartet." Über die Vorwoche, als Kaarst trotz 2:0-Pausenführung und Überzahl nur mit einem Punkt aus Holzheim zurückkehrte, will Kurt hingegen nicht mehr sprechen: "Das Spiel am Sonntag wird wieder ein ganz neues, das hat nichts miteinander zu tun." Fehlen wird Alexander Sitter, dafür sind Özcan Gaman und Andre Duarte aus dem Urlaub zurück.

Holzheimer SG - TuRA Brüggen. Frischen Rückenwind nimmt hingegen die HSG aus ihrer Aufholjagd mit. Im nächsten Heimspiel will Coach Guido van Schewick die gleiche Leidenschaft sehen: "Wir wollen von der ersten Sekunde an klarmachen, dass wir gewinnen. Wir spielen zu Hause und das muss man von außen auch sehen können." Brüggen sollte da an sich der richtige Gegner sein, bei der TuRA rumorte es intern in den vergangenen Wochen schließlich schon gewaltig, was im Rücktritt von Trainer Tommy Offermans gipfelte. Sechs Spiele in Folge sind die Gäste aktuell sieglos. Holzheim muss seine erste Elf allerdings erneut kräftig umbauen: Neben dem gesperrten Pascal Heidger fallen auch Torwart Kevin Zur und Stürmer Maurice Girke aus.

Teutonia St. Tönis - DJK Gnadental. Freispiel oder wichtige Auswärtsaufgabe? Trainer Jörg Ferber ist sich wohl selber noch nicht ganz sicher, wie er das Gnadentaler Gastspiel beim Tabellenführer bewerten soll. "Wir haben da nichts zu verlieren", sagt er zwar einerseits, nachdem die Teutonia endgültig in der Form angekommen scheint, die viele schon vor der Saison befürchtet haben. Stürmer Burhan Sahin trifft, wie er will (elf Tore in vier Spielen) und auch dahinter funktionierte zuletzt fast alles. "Meine Jungs stehen am Sonntag in der Pflicht", sagt Ferber aber andererseits, schließlich hat sich die DJK eine tolle Ausgangslage durch die unnötige 0:2-Heimpleite gegen Strümp selber zunichte gemacht. "Wenn wir gegen Strümp gewonnen hätten, wäre das ein echtes Spitzenspiel gewesen", sagt Ferber. Auch weil in Stürmer Pawel Kramer ein extrem wichtiger Mann zurückkehrt, will sich der Coach nicht verstecken: "Wir haben uns gegen die anderen Mannschaften von oben bisher immer gut geschlagen. Das wird ein interessantes Spiel."

Quelle: NGZ
 
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