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TuS hofft auf ein "mittleres Wunder"

Lokalsport: TuS hofft auf ein "mittleres Wunder"
Blick nach vorn: Dani Una Dominguez hat mit seinem TuS Grevenbroich bis zur Winterpause noch fünf knallharte Aufgaben vor der Brust. FOTO: l. berns
Rhein-Kreis. Bezirksliga, Gruppe 4: Straffes Grevenbroicher Programm, Gierath in der Krise. Von Christos Pasvantis

Am 16. Spieltag der Fußball-Bezirksliga kann Holzheim morgen Abend Druck auf die Tabellenspitze aufbauen. Eher mit sich selbst beschäftigt sind die anderen vier Kreisvertreter in der Gruppe 4.

1. FC Mönchengladbach II - Holzheimer SG. Ab 17 Uhr kann die HSG morgen bei der FC-Reserve vorlegen und nach Punkten mit dem Rheydter SV auf dem Relegationsplatz gleichziehen. Sieben von neun Spielen hat Holzheim zuletzt gewonnen, dennoch ist Trainer Guido van Schewick unzufrieden: "Wir wollen besser spielen und wieder andere Leistungen zeigen." Dass das Jammern auf hohem Niveau ist, weiß er, aber: "Letzten Endes geht es immer nur ums Gewinnen, egal wie." Davon können die Gastgeber ein Liedchen singen, denn nach sechs Niederlagen in Folge sind die Mönchengladbacher um Trainer Manuel Moreira auf einen Abstiegsplatz durchgereicht worden.

DJK Gnadental - Rheydter SV. Viermal in Folge hat die DJK verloren und dabei kein einziges Tor erzielt. Für Trainer Jörg Ferber ist das vor dem Duell mit seinem Ex-Klub kein Grund zur Unruhe: "Wenn man fleißig ist und an sich arbeitet, und das machen meine Jungs, wird man sich auch wieder belohnen." Das gelte insbesondere für seine zu Saisonbeginn so treffsicheren Stürmer Pavel Kramer (sechs Tore) und Maik Ferber (zehn): "Pavel und mein Sohn haben ja schon oft getroffen. So eine Flaute kann mal vorkommen. Aber jede Serie endet mal, auch eine negative." Länger fehlen wird Alen Jakupova, der sich bei der Niederlage in Grefrath ein Gefecht mit einem Zuschauer leistete und dafür zehn Wochen gesperrt wurde. Auch der Tabellenzweite aus Rheydt musste beim 3:3 gegen Willich einen Rückschlag hinnehmen, spielt aber auswärts bärenstark: Mit Ausnahme der 2:5-Pleite in St. Tönis hat der "Spö" jedes Spiel auf fremdem Platz gewonnen.

SG Kaarst - SV Lürrip. Die SG spielt bislang eine Saison mit einem wahrhaft unvorhersehbaren Verlauf. Scheinbar kann in jedem Spiel jederzeit alles passieren, was auch die jüngste Achterbahnfahrt beim 3:2-Sieg gegen Waldniel zeigte: Kaarst wurde vom Schlusslicht stellenweise an die Wand gespielt, nur um den Spielverlauf in der Nachspielzeit völlig auf den Kopf zu stellen. Weil auch Gegner Lürrip, der in Bekim Kastrati (Ex-Profi bei der Fortuna und Borussia) einen neuen Trainer an der Seitenlinie hat, unberechenbar ist, spricht am Kaarster See alles für eine hochinteressante Partie.

TuS Grevenbroich - Teutonia St. Tönis. Für die meisten Teams sieht der Spielplan im Lauf der Saison die verflixte Dreier-Kombination gegen die Spitzenteams St. Tönis (1.), Mennrath (3.) und Rheydt (2.) binnen vier Spieltagen vor. So nun auch für den TuS, der gegen den achtmal in Serie siegreichen Spitzenreiter laut Trainer Hermann-Josef Otten "schon ein mittleres Wunder" benötigt, um als Sieger vom Platz zu gehen. Das ändere aber nichts daran, dass er von seinem Team absolut überzeugt sei: "Wenn man nicht daran glaubt, dann braucht man sich nicht vor eine Mannschaft stellen. Dafür sind wir alle Sportler, um in jedem Spiel alles zu versuchen."

SV Bedburdyck/Gierath - TuRA Brüggen. Beim SV zählt am Sonntag nur eins: Die unsägliche Niederlagenserie von sechs Spielen - die längste seit 2010 in der Kreisliga A - muss gestoppt werden. Gut, dass Tobias Daumen und Ersin Deniz nach ihren Sperren zurückkehren.

Quelle: NGZ
 
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