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TuS und Uedesheim klopfen oben an

Lokalsport: TuS und Uedesheim klopfen oben an
Rutschige Angelegenheit: So wie hier Rommerskirchens Lars Rellecke gegen TuS-Torschütze Tayfun Kula fanden sich die Spieler auf dem seifigen Grevenbroicher Hybridrasen des öfteren auf der Erde wieder. FOTO: lothar berns
Rhein-Kreis. Bezirksliga: Grevenbroich setzt sich gegen Rommerskirchen durch. Gerechtes Remis zwischen Holzheim und Bedburdyck. Von Christos Pasvantis

Der 15. Bezirksliga-Spieltag verschärft die Lage im Tabellenkeller: Delhoven und Gnadental gehen unter, Kapellen holt immerhin einen Zähler. Oben haben der TuS und Uedesheim zumindest Rang zwei wieder im Blick, der am Ende der Saison ja zu einer möglichen Aufstiegsrelegation führt.

TuS Grevenbroich - SG Rommerskirchen/Gilbach 2:0 (1:0). Seinen ersten Härtetest hat der Hybridrasen im Schlossstadion nicht wirklich gemeistert. Im Starkregen hatten beide Mannschaften große Standprobleme. TuS-Coach Hermann-Josef Otten sprach von einem "sehr seifigen Untergrund", Gegenüber Oliver Lehrbach wurde deutlicher: "Ich weiß nicht, wer diesen Hybridrasen erfunden hat. Er hat da jedenfalls eine ganz tolle Idee gehabt." In einem ausgeglichenen Spiel war letztendlich SG-Torwart Kevin Zur der entscheidende Mann, denn sowohl beim Eckball, den Tayfun Kula zum 1:0 nutzte (28.), als auch bei einem verlorenen Laufduell gegen Martin Hermel vor dem 2:0 durch Tim Gauls (67.), sah der Schlussmann alles andere als glücklich aus. "Es ist falsch, es an einer Person festzumachen, wir sind eine Mannschaft", sagte Lehrbach. Otten war nach dem dritten Sieg in Serie zufrieden: "In der ersten Hälfte waren wir auf keinen Fall besser, nach 90 Minuten sind wir aber kein unverdienter Sieger."

Holzheimer SG - SV Bedburdyck/Gierath 2:2 (0:1). Gerechtes Remis bei der HSG: Die Gäste gingen durch den Ex-Holzheimer Yannik Neumann schon in der ersten Minute in Führung, Musa Yesilbag und Ersin Deniz hätten danach für Bedburdyck erhöhen müssen. In der zweiten Hälfte spielte allerdings nur noch Holzheim, das die Partie durch Yannick Joosten (57.) und Fabio Dittrich (70.) drehte, ehe Alexander Wirtz ausglich (84.). "Unterm Strich ist das das richtige Ergebnis", urteilte HSG-Trainer Guido van Schewick. Dennoch sei mehr drin gewesen: "Nach der Pause hatten wir deutlich mehr vom Spiel. Und wenn du sechs Minuten vor Schluss den Ausgleich kassierst, ärgerst du dich natürlich."

Schwarz-Weiß Düsseldorf - SV Uedesheim 1:3 (0:2). Fünfter Sieg aus den jüngsten sechs Spielen für den SVÜ. Nach einem viel zu kurz geratenen Düsseldorfer Rückpass sorgte Malte Hauenstein früh für die Führung (8.), Benedikt Günther (35.) und Alexander Nuss (60.) legten nach, ehe Nikolai Kelm noch das 1:3 gelang (90.). "Wir haben gut gespielt, die Chancen konsequent genutzt und auch eigentlich nichts zugelassen", fand Coach Ingmar Putz.

SG Kaarst - FC Büderich 2:2 (0:1). Acht Minuten vor Schluss glich Alexander Cule für Kaarst noch aus, dennoch wartet die SG seit sechs Pflichtspielen auf einen Sieg. Dennis Hauswald (33.) und Fabian Gombarek (68.) trafen für die Gäste, Orhan Yerli glich zum 1:1 aus (48.).

SC Kapellen II - SSV Berghausen 1:1 (0:0). Hoffnungsschimmer am Tabellenende. "Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Jungs sind erleichtert, dass es noch geht", sagte SCK-Coach Torsten Müllers, der zuvor viermal in Serie verloren hatte. Mo Salou traf per Strafstoß nach 70 Minuten zur Führung, nur vier Minuten später gab es aber auch auf der Gegenseite Elfmeter, Malik Demba glich aus. Für Müllers wäre sogar noch mehr drin gewesen: "Wir haben nur vergessen, die Tore zu schießen."

MSV Düsseldorf - DJK Gnadental 4:0 (2:0). Schon sechs Punkte Rückstand hat die DJK auf einen Nichtabstiegsplatz, beim MSV war nichts zu holen. "Das 4:0 hört sich dramatisch an, wir haben aber nicht gespielt wie ein Absteiger. Im Gegenteil, die Jungs haben sich zerrissen", fand Trainer Jörg Ferber. Manko sei der Torabschluss gewesen: "Wir hätten noch zwei Stunden weiterspielen können und nicht getroffen."

VfB Hilden II - FC Delhoven 7:1 (3:0). Der FC konnte seine Ausfälle nicht ansatzweise kompensieren und kam böse unter die Räder. Delhoven hat bei den letzten drei Niederlagen 16 Tore kassiert. Marcel Klein traf lediglich zum 1:4 (77.).

Quelle: NGZ
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