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Lokalsport
TVK holt in eigener Halle Platz drei

Korschenbroich. Handball: Krefeld siegt bei erster Auflage des "hand.ball.herz.club"-Turniers Von Christos Pasvantis

Vor 292 Zuschauern in der Waldsporthalle hat der Handball-Drittligist TV Korschenbroich eine gelungene Premiere des "hand-ball-herz-club"-Turniers gefeiert. Nachdem der TVK sein Spiel gegen den Zweitligisten TuSEM Essen mit 30:33 (15:11) verloren hatte, konnte er sich nach einem standesgemäßen 44:21-Erfolg (20:8) über den belgischen Zweitligisten Don Bosco Gent den dritten Platz sichern. Den Titel sicherte sich Ligakonkurrent HSG Krefeld, der im Finale mit 32:30 (18:17) gegen Essen gewann.

"Mit der Premiere sind wir mehr als zufrieden. Mit Krefeld als Titelverteidiger freuen wir uns schon heute auf das kommende Jahr und die zweite Auflage unseres eigenen Vorbereitungsturniers", fand TVK-Manager Kai Faltin. Einverstanden war auch Trainer Ronny Rogawska, der im Spiel gegen Essen zumindest eine sehr gute Halbzeit sah: Einen 2:3-Rückstand drehte der Drittligist schnell in ein 5:3, zog dann sogar auf 10:5 davon (16. Minute) und nahm einen Vier-Tore-Vorsprung mit in die Kabine. "Wir haben wirklich sehr gut gedeckt und haben unsere Chancen effektiv nutzen können", fand der Coach, dessen Schützlinge den Vorsprung in einer hektischen Schlussphase aber nicht ins Ziel brachten. Noah Beyer glich für den TuSEM nach 47 Minuten zum 23:23 aus, nach dem Treffer zum 27:29 fünf Minuten vor Schluss kam Korschenbroich nicht mehr zurück. "Sicherlich hat Essen sich im zweiten Durchgang gesteigert und stand auch in der Deckung deutlich besser, aber wir haben uns selbst zu viele technische Fehler geleistet. Ich bin dennoch mit der Leistung und diesem Auftritt sehr zufrieden. Wir haben uns prima gegen den Zweitligisten präsentiert und Werbung für uns gemacht", sagte Rogawska. Gegen Essen spielten und trafen: Jäger, Krüger - Deppisch (2), Backhaus (4), Stassen (2), Neukirchen (8), Jageniak (1), Müller (6), Zimmermann (7), Baup.

Die Partie gegen den hoffnungslos unterlegegen belgischen Vertreter, der gegen Krefeld zuvor mit 20:44 unter die Räder gekommen war, nutzte Rogawska dann für ein paar Experimente: "Da habe ich einiges ausprobieren können, auch in Bezug auf die neuen Regeln. Ich bin zufrieden, meine Spieler haben die Sache ordentlich umgesetzt." So kam beim 44:21-Erfolg vor allem Markus Neukirchen immer wieder in die für ihn eigentlich ungewohnte Wurfposition. Der Defensivspezialist traf genau wie Max Zimmermann 13 Mal und war mit insgesamt 21 Toren damit erfolgreichster TVK-Werfer des Turniers. Zimmermann durfte sich derweil als Spielmacher ausprobieren, Kapitän Matthias Deppisch wurde in den rechten Rückraum versetzt, während der junge Till Huckemann sich auf Rechtsaußen mit fünf Treffern einfügte. US-Nationalspieler Antoine Baup - eigentlich hinter Dennis Backhaus zweite Option am Kreis - erzielte von Linksaußen drei Treffer und sorgte damit dafür, dass jeder von Rogawska eingesetzte Akteur traf. Es spielten und trafen: Jäger, Krüger - Deppisch (5), Backhaus (4), Huckemann (5), Neukirchen (13), Jageniak (1), Zimmermann (13), Baup (3).

Im Endspiel drehten die Ex-Korschenbroicher Marcel Görden und Philipp Ruch mit Krefeld schließlich einen Halbzeitrückstand gegen Essen, so dass Kapitän Tim Gentges den Wanderpokal erstmals in die Höhe strecken durfte.

Quelle: NGZ
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