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Uedesheim probiert es im zweiten Anlauf

Lokalsport: Uedesheim probiert es im zweiten Anlauf
Irgendwie ins Tor: Malte Hauensteins (l.) Uedesheimer sind angriffslustig. FOTO: Woitschützke Andreas
Rhein-Kreis. Bezirksliga-Gruppe 1: Der SVÜ will zurück in die Landesliga. Dormagen und Zons äußern sich defensiv. Von Christos Pasvantis

Drei Vereine des Rhein-Kreises dürften bei der Vorstellung der Bezirksliga-Gruppen ganz sicher nicht in Euphorie verfallen sein: Das heimische Trio startet in Gruppe 1 in eine Saison (fast) ohne Lokalduelle, dafür aber mit sehr starken Gegnern aus den Räumen Düsseldorf, Mettmann und Solingen.

Vor allem für den FC Zons, der nach acht Jahren wieder in die Bezirksliga zurückkehrt, eine Reise ins Unbekannte. Auch wenn der im Angriff nicht schlecht besetzte Aufsteiger mit Selbstvertrauen auftritt und Neu-Trainer Björn Haas mutig spielen lassen will, wäre der Klassenverbleib schon ein Erfolg. Wo die Reise für den TSV Bayer Dormagen nach zwei Auf- und zwei Abstiegen hingeht, scheint auch unklar. Der ins erste Glied gerückte Trainer Frank Lambertz weiß selber noch nicht genau, wo sich der Absteiger in dieser Liga einzusortieren hat. Ein dritter Aufstieg in die Landesliga dürfte es allerdings eher nicht werden. Diesen versucht der SV Uedesheim dafür mit aller Macht in Angriff zu nehmen. Und das zu Recht: In der Aufstiegsrelegation scheiterte der SVÜ als bessere Mannschaft höchst unglücklich am VfL Benrath, der sich später das Landesliga-Ticket sichern sollte. Viel fehlt also nicht, auch wenn in Samir Saysay ein Mittelfeldmann ging, der mit seiner spielerischen Klasse schlicht nicht zu ersetzen ist. Dafür dürften Talente wie Alexander Nuss oder Kevin Dyla den nächsten Schritt machen.

Ob der FC Büderich seine gute Vorsaison unter Neu-Trainer Dirk Schneider bestätigen kann, ist angesichts vieler Abgänge fraglich. Stark dürften allerdings erneut der TSV Eller, der SSV Berghausen, die SG Unterrath und der VfB Hilden II werden, die schon in der letzten Saison mit Uedesheim um den Aufstieg kämpften. Als Topfavoriten schätzen viele den SC Germania Reusrath ein, dessen Sturmduo in dieser Liga nicht aufzuhalten ist: Moritz Kaufmann legte in der letzten Saison 27 Tore und 22 Vorlagen auf, was von den satten 37 Treffern von Marvin Grober sogar noch übertroffen wird. Auch der SV DITIB Solingen ist mit einem völlig erneuerten Kader und nach einer vielversprechenden Vorbereitung nicht zu unterschätzen. Eher Richtung unteres Mittelfeld könnte es hingegen für die Spvg. Solingen-Wald, den VfB Solingen und Aufsteiger TSV Aufderhöhe gehen.

Bleiben im Lohausener SV, Schwarz-Weiß Düsseldorf und den beiden Aufsteigern DSV 04 und SG Benrath-Hassels vier Düsseldorfer Vereine, für die es hauptsächlich ebenfalls darum gehen sollte, nicht in den Tabellenkeller zu rutschen. Der TV Kalkum-Wittlaer versucht, die steile Talfahrt nach zwei Abstiegen in Folge mit einer sehr jungen Mannschaft zu stoppen.

Quelle: NGZ
 
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