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Lokalsport
Uedesheim testet das Spitzenteam aus Eller

Rhein-Kreis. Bezirksliga, Gruppe 1: Serie des SVÜ steht auf dem Spiel. Zons und Dormagen kämpfen gegen Abstieg. Von Christos Pasvantis

In der Fußball-Bezirksliga-Gruppe 1 kann der SV Uedesheim das Aufstiegsrennen heute Abend ab 19.30 Uhr noch spannender machen. Der FC Zons und Bayer Dormagen brauchen nach ganz schwachen Auftritten eine deutliche Steigerung.

TSV Eller - SV Uedesheim. Aktuell ist der TSV nur Tabellendritter, inklusive seiner beiden Nachholspiele kann er aber wieder an die Spitze springen. Dafür muss Eller aber am SV Uedesheim vorbei, der nur eins der letzten 20 Spiele verloren hat und sich als Tabellensechster in Lauerstellung befindet. "Wenn wir jetzt auch noch in Eller gewinnen, dann schauen wir mal, was sich so tut", sagt SVÜ-Trainer Ingmar Putz. Sieben Punkte Rückstand sind es aktuell auf Eller, zehn Punkte und ein Spiel mehr auf Spitzenreiter SC Reusrath, der gleichzeitig beim Zweiten VfB Solingen gastiert - entschieden ist im Aufstiegsrennen also noch gar nichts.

TSV Bayer Dormagen - TSV Aufderhöhe. Das Hinspiel sollte für die Bayer-Kicker zum Spiel ihres Lebens werden, fand es doch in der Schalker Veltins-Arena statt. Die 0:2-Pleite hat Trainer Frank Lambertz aber momentan keinesfalls in positiver Erinnerung, zumal seine Dormagener es seitdem verpassten, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien: "Wir sehen das Spiel am Donnerstag als Schalke-Revanche, aber nicht nur das. Eigentlich ist ein Unentschieden da schon zu wenig." Denn die Gäste auf dem Relegationsplatz liegen nur vier Punkte hinter dem TSV, der sich die Saison als Landesliga-Absteiger anders vorgestellt hatte. Die 1:3-Pleite in Berghausen war einmal mehr ernüchternd. "Es ist die ganze Saison über schon das gleiche Spiel. Wir haben es uns wieder einmal versaut, den Abstand nach unten größer werden zu lassen", findet Lambertz.

SG Unterrath - FC Zons. Ein Rückschritt war auch die Zonser 0:3-Pleite gegen den DSV 04, wo Trainer Björn Haas alle Grundtugenden vermisste: "Gegen Unterrath müssen wir wieder beißen und so spielen, wie wir es in den Wochen davor getan haben." Die Trainingseinheit unter der Woche stimmt ihn aber positiv: "Ich denke, dass die Jungs das verstanden haben. Die Mannschaft hat im Training richtig Gas gegeben. Wichtig ist, dass man die Köpfe nach so einem Spiel schnell freibekommt." Im Sturm kehrt der zuletzt gesperrte Jörn Ferber zurück, fehlen wird dafür Marvin Müdder.

Quelle: NGZ
 
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