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Lokalsport
VdS für individuelle Fehler bestraft

Nievenheim. Landesliga: Trotz 1:2-Niederlage zeigt Nievenheim eine Leistungssteigerung.

Mit den bisherigen Auftritten seines VdS Nievenheim war Trainer Thomas Bahr alles andere als zufrieden. Nach dem dritten Spieltag schlägt er nun andere Töne an - und das obwohl seine Landesliga-Fußballer in der Heimpartie gegen Amern erneut eine 1:2-Niederlage hinnehmen mussten. "Das Ergebnis ist unverdient. Diesmal waren wir die klar bessere Mannschaft und müssen zur Halbzeit mindestens mit 2:0 führen. Ich kann meiner Truppe keinen Vorwurf machen. Alle haben sich reingehauen und jeder hat für den anderen gekämpft", sagte der Coach.

Sebastian Schweers war es, der die Führung für die Grün-Weißen mehrmals auf dem Fuß hatte. Unter anderem scheiterte er mit seinem Abschluss aus drei Metern an Schlussmann Dennis Metten. Konsequenter war da der Gast, der nach dem Sieg in dieser Saison schon neun Punkte gesammelt hat. Sowohl beim ersten als auch beim zweiten Treffer spielten sich die Schwalmtaler auf außen durch und flankten den Ball Richtung Strafraum. Dort sah VdS-Keeper Fabian Ritterbach nicht gut aus, so dass Rene Jansen in der 25. und Tobias Bruse in der 35. Minute einschoben.

"Es waren zwei individuelle Fehler, die zu den Toren geführt haben. Amern hatte aus dem Spiel heraus keine Torchance. Eigentlich hätten wir die Partie gewinnen müssen, nun geht unser Augenmerk aber erst einmal nach unten", so Bahr. Im zweiten Spielabschnitt versuchte Nievenheim noch einmal alles, die zweite Niederlage im dritten Saisonspiel zu verhindern. Erneut bot sich Schweers eine gute Möglichkeit, erneut verzog der Mittelfeldmann, der ansonsten ein starkes Spiel ablieferte. In Yuji Hamano für Kevin Scholz vollzog Bahr seinen einzigen Wechsel, der noch einmal für Bewegung in der Offensive sorgen sollte. Ein Treffer gelang dem VdS dann auch noch: Nach einem Konter und einer Kombination über außen kam der Ball vor den Strafraum ins Zentrum. Dort stand wie so oft Schweers, der die Kugel mit einem platzierten Schuss zum Anschlusstreffer im Tor unterbrachte. Das Problem hierbei war nur, es lief schon die 91. Minute.

Bahr: "Von allen Chancen die Schweers hatte, war die letzte am schwersten zu verwandeln. Leider kam das Tor zu spät."

(pr)
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