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Lokalsport
VdS überzeugt auf ganzer Linie, VfL bleibt zu zahm

Rhein-Kreis. Landesliga: Alexander Hauptmanns Hattrick lässt VdS jubeln, Jüchen kommt in Rellinghausen nicht in die Zweikämpfe. Von Patrick Radtke

Vier eigene Treffer und kein Gegentor gegen die bisher beste Mannschaft der Rückrunde. Das Ergebnis der Landesliga-Fußballer des VdS Nievenheim beim VfL Benrath kann sich sehen lassen. "Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Benrath hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn wir mit einem 7:0 wieder heimfahren", war Trainer Jörg Bahr nach dem 4:0 begeistert.

Die Nievenheimer legten den perfekten Start hin, Alexander Hauptmann schickte Sebastian Schweers schon nach zwei Minuten auf die Reise, die zum Führungstreffer führte. Noch im ersten Spielabschnitt sorgte die gleiche Kombination für das 2:0. Diesmal setzte Schweers Hauptmann in Szene. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Nievenheimer hellwach und nutzten die Unkonzentriertheiten in der Abwehr der Düsseldorfer aus. Erneut war es Hauptmann, der nach seinem zweiten Treffer jubelnd abdrehte und die Partie somit endgültig entschied, ehe er in der 60. Minute sogar seinen Hattrick perfekt machte. Weiter geht es am Montag (15 Uhr) im Heimspiel gegen Blau-Weiß Oberhausen. Diese konnten in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel gewinnen. Doch Bahr warnt: "Genau wie Remscheid und Benrath ist es eine Fighter-Truppe, die sich nie aufgibt. Aber wir wollen zu Hause nachlegen und das, was wir uns gegen den VfL erarbeitet haben, vergolden".

Mit einer bitteren 1:4-Niederlage musste der VfL Jüchen/Garzweiler die Rückreise vom ESC Rellinghausen antreten. Nach zehn Minuten sorgte Marc Enger für den ersten Gegentreffer und erschwerte so Jüchens geplantes Konterspiel immens. Bei einem Freistoß sprang lediglich ein VfL-Akteur hoch, genau unter ihm durch zischte der Ball ins Tor. Blieb es im ersten Spielabschnitt noch bei diesem einen Treffer, sorgten die Essener im zweiten Spielabschnitt schnell für klare Verhältnisse. Bis zur 70. Minute schraubten sie das Ergebnis auf 4:o hoch. Immerhin der schönste Treffer blieb dem VfL vorenthalten als Thorben Schmitt einen Freistoß genau in den Winkel zirkelte.

"Ausschlaggebend war, dass Rellinghausen kämpferisch zwei Klassen stärker war als wir. Dass Tom Watolla im Tor der beste Mann auf dem Feld war, sagt auch etwas aus. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Außenverteidiger deutlich offensiver spielen lassen. Aber es sah nur bis zum Strafraum ordentlich aus, danach waren wir leicht zu verteidigen", war Jüchens Coach Sebastian Muyres verärgert. Am Montag empfängt der VfL um 15 Uhr den DSC Düsseldorf: "Offensiv kommt da richtig Qualität auf uns zu. Aber hinten sind sie löchrig, es ist keine unmögliche Aufgabe", so Muyres.

Quelle: NGZ
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