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VdS unterliegt SC Velbert beim Lepore-Debüt

Lokalsport: VdS unterliegt SC Velbert beim Lepore-Debüt
Muss im Moment schwer einstecken: Auch wenn Alexander Hauptmann (l.) seinen VdS Nievenheim am Donnerstagabend gegen den SC Velbert in Führung brachte, verlor sein Team zum siebten Mal in den jüngsten neun Spielen. Morgen wird es im Heimspiel gegen Tabellenführer TSV Meerbusch nicht einfacher. FOTO: tinter
Rhein-Kreis. Fußball-Landesliga: Nievenheim verliert mit 1:3 und empfängt nun Meerbusch. Kapellen trifft auf Süchteln, Jüchen zu Gast in Velbert. Von Christos Pasvantis

Sein erstes Spiel als VdS-Coach hat Michele Lepore am Donnerstag verloren. Einfacher wird es allerdings auch in den kommenden beiden Partien nicht. Kapellen kämpft morgen gegen Süchteln und den Negativtrend, Jüchen tritt in Velbert an.

VdS Nievenheim - SC Velbert 1:3 (1:1). Es gibt sicherlich einfachere Aufgaben zum Dienstantritt bei einem abstiegsbedrohten Landesligisten als das Auftaktprogramm von Michele Lepore beim VdS: Nach der Niederlage gegen den Tabellendritten aus Velbert kommt morgen nun Spitzenreiter TSV Meerbusch an die Südstraße, gefolgt vom Gastspiel beim Tabellenzweiten Union Nettetal. Bis zu den Abstiegsrängen sind es momentan nur vier Punkte Vorsprung. "Es gibt angenehmere Situationen zum Start, das muss ich zugeben", sagt der 35 Jahre alte Coach lachend, "aber ich liebe solche Herausforderungen, wenn ich ehrlich bin. Ich mag es, mir den Kopf zu zerbrechen und gemeinsam mit der Mannschaft Lösungen zu finden."

Beim seinem Debüt sah er am Donnerstag trotz der Pleite eine gute Leistung: "Wir haben es gut gemacht, das Positions- und Vertikalspiel hat mir gefallen. Dafür, dass wir nur den einen Tag Zeit hatten, haben die Spieler das sehr gut umgesetzt." Durch Alexander Hauptmann ging Nievenheim sogar in Führung (30.), ehe ein Doppelschlag vor (41.) und nach der Pause (47.) durch Ahmet Kizilisik und Albin Rec das Spiel zu Gunsten der Gäste drehte. "Die Kraft hat nachgelassen, dann lässt auch die Konzentration nach. Wir haben da leider zweimal die Ordnung verloren", fand Lepore. Sein Team habe aber weiter nach vorne gespielt: "Die Chancen waren da. Und wenn eine Mannschaft wie Velbert am Ende mit einer Fünferkette verteidigt, zeigt mir das, dass meine Mannschaft Druck gemacht hat." Ferhat Mumcu machte mit seinem Tor zum 3:1 alles klar (92.).

SC Velbert - VfL Jüchen/Garzweiler. Morgen bekommt es der SC dann mit dem VfL Viktoria zu tun. Dass seine Jüchener in der Hinrunde als Favoritenschreck bekannt waren, ist Trainer Michele Fasanelli natürlich im Gedächtnis geblieben: "Ich habe die Hoffnung, dass wir uns gegen einen favorisierten Gegner wieder leichter tun." Denn die Kehrseite der Medaille ist, dass der VfL gegen Kellerteams immer wieder unnötig Punkte verschenkt. So auch bei der 2:4-Heimpleite gegen den VfL Benrath vor Wochenfrist. "Diese drei Punkte müssen wir uns jetzt irgendwo anders zurückholen", fordert Fasanelli, der auf den rotgesperrten Kosta Jamarishvili verzichten muss. Im Kreispokal tat sich der VfL unter der Woche gegen den frechen A-Kreisligisten DJK Novesia schwer, sicherte sich mit dem 3:1-Sieg aber das Finalticket. "Novesia hat uns zu einem Pokalfight gezwungen, die standen hoch und haben offensiv verteidigt, was ich überhaupt nicht erwartet habe. Riesenkompliment nach Neuss", sagt Fasanelli.

SC Kapellen - ASV Süchteln. Der ASV kommt mit Rückenwind ins Erftstadion. Schließlich hat er als Aufsteiger seit sieben Spielen nicht verloren und kann mit einem Sieg sogar am SCK vorbeiziehen. "Der Gegner tangiert mich gerade aber nur peripher", gibt Coach Oliver Seibert zu. Schließlich geht seine Elf derzeit durch ein tiefes Tal und verlor viermal in Serie, darunter war mit dem 0:7 gegen Nettetal auch die höchste Heimniederlage des neuen Jahrhunderts. Seibert glaubt aber weiterhin fest an seine Mannschaft: "Ich kann den Spielern zu nullkommanull Prozent den Einsatz und das Investment absprechen, das sie für ihr Hobby aufbringen. Ich bin so ein Mensch, der an das Schicksal glaubt und deswegen bin ich davon überzeugt, dass sich unsere harte Arbeit bald wieder auszahlt." Bei der 1:2-Niederlage in Rath in der Vorwoche fehlte ihm allerdings der letzte Wille: "Rath war ein Grottenspiel von uns, das muss man ehrlich sagen. Da waren wir in Sachen Mentalität und Einsatz nicht voll bei der Sache. Ich hoffe, dass das gegen Süchteln wieder ganz anders aussieht."

Fehlen wird ihm dabei Marcel Koch, den Rückenschmerzen plagen. Angeschlagen sind auch Robert Wilschrey (Schlag auf das Schienbein) und Kiliam Lammers (Grippe), Can Yücel darf wieder spielen.

Quelle: NGZ
 
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