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Lokalsport
Vier Teams kämpfen um die restlichen zwei Aufstiegsplätze

Rhein-Kreis. Kreisliga B: SVG Grevenbroich und SF Vorst sind schon aufgestiegen, Hoisten, Rosellen, Weißenberg und Norf hoffen noch darauf. Von Sophie Rhine

Während die Sportfreunde Vorst und der SVG Grevenbroich schon ordentlich gefeiert haben und für die Kreisliga A planen können, geht es hinter den Spitzenreitern am letzten Spieltag in der Kreisliga B noch richtig zur Sache.

Die Vorster stehen in Gruppe 1 mit einem komfortablen Vorsprung von elf Punkten schon lange als Meister fest, den zweiten Platz will sich die DJK Germania Hoisten am Sonntag endgültig sichern. "Die Jungs sind voll motiviert, wir haben es selber in der Hand und wollen den Aufstieg perfekt machen", sagt Trainer Artur Koziatek. "Es sind alle an Bord, wir fahren mit breiter Brust nach Reuschenberg und werden von der ersten Minute an auf Sieg spielen." Die Reuschenberger haben da aber noch ein Wörtchen mitzureden. Zwar geht es für den TuS um nichts mehr, aber "wir sehen es natürlich nicht gerne, wenn jemand anders auf unserer Anlage den Aufstieg feiert", sagt Coach Jörg Gartz, der zur kommenden Saison zum PSV Düsseldorf wechselt, mit einem Schmunzeln, "das Hinspiel konnten wir gewinnen, das wollen wir auf unserer Anlage wiederholen."

Personell sieht es ausnahmsweise auch mal gar nicht so schlecht aus: Zwar ist Dennis Lethen verletzt, aber dafür kehrt Niklas Weyers ins Team zurück und Fabian Dudel und Lars Schophoven kommen zur Unterstützung aus Hamburg. Sollte der TuS den Hoistenern tatsächlich ein Bein stellen, wäre der Weg frei für den SV Rosellen. Der hat momentan zwei Punkte Rückstand auf die DJK und braucht auf jeden Fall einen Sieg bei der Norfer Reserve. "Ich glaube nicht, dass Hoisten noch stolpert", ist Coach Dalibor Dobras nicht allzu optimistisch, fügt allerdings hinzu: "Reuschenberg ist eine starke Truppe und kann an einem guten Tag jeden schlagen." Die Situation ist klar: "Wir brauchen die drei Punkte, dann können wir gucken was passiert. Ich habe alle Mann mit an Bord, wir wollen gewinnen."

In Gruppe zwei steht der SVG Grevenbroich schon als Aufsteiger, jedoch noch nicht als Meister fest. Zwei Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Erkan Akan vor der SVG Weißenberg. Diese wiederum steht nur zwei Zähler vor dem TSV Norf und kann noch auf den dritten Platz zurückfallen. "Sonntag gilt es, wir müssen gewinnen, es gelten keine Ausreden", gibt Weißenbergs Trainer Nico Rittmann die Marschroute vor. Seine Mannschaft hat die Reserve des VfL Jüchen/Garzweiler zu Gast, vom Papier her keine schwere Aufgabe für zu Hause noch ungeschlagenen Weißenberger. "Wir hätten gar nicht erst in diese Drucksituation geraten dürfen, aber durch drei Auswärtsniederlagen in Folge sind wir selber schuld," sagt der Trainer. Personell sieht es gut aus, lediglich David Rittmann fehlt noch verletzt. "Ich vertraue den Jungs, dass sie Sonntag klare Verhältnisse schaffen", ist Rittmann zuversichtlich. "Der Aufstieg ist Motivation genug. Auch Platz eins ist noch machbar." Den wollen die Grevenbroicher verteidigen, doch dafür muss ein Sieg im Spitzenspiel gegen den TSV Norf her. Zwar glaubt Norfs Coach Thomas Nickel nicht an einen weiteren Patzer der Weißenberger, fordert aber dennoch Vollgas von seiner Mannschaft: "Wir wollen drei Punkte, egal was dabei rauskommt. Mit acht Siegen in Folge haben wir in der Rückrunde gut abgeräumt. Die Jungs sind alle fit und haben richtig Lust, wir fahren selbstbewusst zum Tabellenführer und wollen den nächsten Sieg."

Auch am Tabellenende kann sich zumindest in Gruppe eins noch etwas tun. In Gruppe zwei steht Elfgen schon als Schlusslicht fest, wartet aber noch auf seinen Gegner für die Relegation. Mit einem Sieg im Kellerduell mit der DJK Novesia II hat der FSV Vatan sich den Klassenerhalt gesichert, nur Weißenberg II kann noch von Novesia eingeholt werden. Zwei Punkte beträgt der Rückstand bei besserem Torverhältnis.

Während die Novesia in Uedesheim antritt, empfängt die SVG den SuS Gohr. "Wir haben zwei Spiele hintereinander hoch verloren, jetzt zählt es", meint SVG-Coach Eddi Schrills. "Es ist eigentlich unsere Pflicht, zu gewinnen, aber ich habe einfach keine Leute. Mal sehen, wie viele wir noch zusammenkriegen."

Quelle: NGZ
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