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Lokalsport
Volleyball: DJK und TSV treffen auf Schlusslichter

Rhein-Kreis. Eigentlich können sich die Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen am Sonntag nur zum Gespött der Liga machen, denn alles andere als ein Sieg beim Tabellenletzten Stolberger TG wäre natürlich eine ganz peinliche Angelegenheit für den Spitzenreiter. Doch TSV-Coach Peter Fischer will den Blick auf die Tabelle nicht gelten lassen: "Natürlich sind wir von der Papierform her der klare Favorit und alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine bittere Enttäuschung, doch angesichts unserer angespannten Personalsituation wäre ich zufrieden, wenn wir irgendwie gewinnen." Von den 15 Spielerinnen, die zum Kader der Chemiestädterinnen gehören, sind am Sonntag ab 15 Uhr gegen Stolberg nur acht mit von der Partie - einige davon auch noch angeschlagen. "Ich habe dennoch vollstes Vertrauen in mein Team, aber es wird eben sicherlich kein Selbstläufer wie das 3:0 im Hinspiel", ist Fischer fest überzeugt. Damals gewannen die Dormagenerinnen den ersten Satz gegen den Aufsteiger überdeutlich mit 25:9.

Ganz so bitter verlief das Oberliga-Hinspiel für die DJK Rheinkraft Neuss bei Schlusslicht Aachener VV zwar nicht, am Ende stand aber auch für die DJK eine 0:3-Niederlage zu Buche. Und für die möchte sich das Team um Zuspieler Artem Schalaew am Sonntag ab 17 Uhr gerne revanchieren. "Die Jungs sind nach den beiden letzten Siegen ganz gut drauf und sind guter Dinge, den dritten Sieg in Folge einzufahren", sagt Schalaew. Eins wird die Rheinkraft aber trotz aller Euphorie nicht machen: den Gegner unterschätzen. "Nach der Klatsche im Hinspiel gehen wir mit einer gehörigen Portion Respekt in die Partie und werden auf der Hut sein. "

(HGi)
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