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Lokalsport
Volleyball: Peter Fischer hört nach zehn Jahren auf

Dormagen. Eigentlich hätte am späten Samstagabend die Welt bei den Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen rosarot sein können: Mit einem überraschenden 3:2-Sieg (25:22, 25:18, 22:25, 17:25, 15:12) gegen den TV Gladbeck sorgte der Absteiger aus der Chemiestadt für ein versöhnliches Saisonfinale. Doch kurz nach dem Freudentänzchen flossen Tränen: Nach zehn erfolgreichen Jahren gab Trainer Peter Fischer seinen Abschied bekannt und stieß seine Mädels damit ins Tal des Jammers.

"Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber eine Mischung aus privaten, beruflichen und gesundheitlichen Gründen ließen ein Weitermachen nicht zu", sagte ein sichtlich bewegter TSV-Coach. Und so geriet der Überraschungssieg seines Teams gegen den Tabellenzweiten etwas in den Hintergrund, zumal der Abstieg des Aufsteigers schon am vergangenen Samstag zur bitteren Realität geworden war. "Auf jeden Fall haben wir noch einmal gezeigt, dass wir zu Recht in der Liga gespielt haben und da durchaus mithalten konnten", resümierte Fischer, "letztlich haben uns nur vier Punkte zur Relegation und sechs zum Klassenerhalt gefehlt." Trotz des Abstieges blickt Fischer auf eine sehr erfolgreiche Zeit bei Bayer zurück: "Zwischen unserer ersten Saison in der Verbandsliga und der letzten liegen spielerisch Welten. Die Mädels haben sich enorm weiterentwickelt."

(HGi)
 
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