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Lokalsport
Volleyball: TSV baut seinen Vorsprung aus

Dormagen. Im ehrwürdigen Essener Sportzentrum Margaretenhöhe begann gerade der fünfte Satz, da gab es für die Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen eine sehr willkommene Motivationsspritze für den anstehenden Tiebreak: Über den Ergebnisticker des Westdeutschen Volleyball Verbandes machte die Nachricht von der 2:3-Niederlage des SC 99 Düsseldorf die Runde. Somit würde der ärgste Verfolger an Boden verlieren, wenn die Dormagenerinnen ihre Partie bei TuSEM Essen gewinnen - und so kam es am Ende auch.

Nach einer Achterbahnfahrt mit vielen Auf und Ab's sicherte sich der Tabellenführer einen knapp 3:2-Erfolg (25:16, 18:25, 20:25, 25:21, 15:9), der den Vorsprung wieder auf drei Zähler anwachsen lässt. "Dieses Mal hat der Sekt doppelt gut geschmeckt", gab TSV-Coach Achim Kohtz zu Protokoll, "zum einen, weil Düsseldorf verloren hat und zum anderen, weil wir das Ding noch mal rumgerissen haben." Denn der Sieg in Essen stand für den Spitzenreiter auf Messers Schneide: Zum ersten Mal in dieser Saison sahen sich die Dormagenerinnen einem 1:2-Satzrückstand gegenüber, hätten durchaus zum ersten Mal in dieser Spielzeit am Ende ohne Punkte dastehen können.

Doch durch eine wahre Energieleistung kämpfte sich der TSV aus seinem Tief wieder raus, reduzierte seine Fehlerquote und fand so zurück in die Erfolgsspur. Nach dem Satzausgleich demonstrierten die Gäste im Tiebreak dann ihre Stärke, pushte sich mit einigen guten Aktion selbst und erarbeiteten sich schnell eine 6:2-Führung, die die Essenerinnen nicht mehr aufholen konnten. "Ich weiß, dass immer noch Luft nach oben ist", resümierte Kohtz, "aber wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, weiter an unseren Schwächen zu arbeiten.

" Am 9. Dezember steht dann das Auswärtsspiel beim neuen Tabellendritten TSV Bayer Leverkusen zum Abschluss der Hinrunde an.

(HGi)
 
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