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Lokalsport
Volleyball: TSV erreicht Relegation trotz 2:3-Niederlage

Rhein Kreis. Der Abpfiff war noch gar nicht erfolgt, da flossen bei den jungen Aachenerinnen schon die Tränen. Denn der verwandelte Satzball zum 2:2-Satzausgleich der Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen durch Viktoria Knödgen zerstörte die letzte Hoffnung des PTSV auf den Platz in der Relegation. Da war es auch kein Trostpflaster für das Team von Trainerin Martina Schudoma, dass nach mehr als zweistündiger nervenaufreibender Spielzeit im Spitzenspiel am Ende ein knapper 3:2-Erfolg (25:27, 25:22, 25:21, 24:26, 15:13) für die Gastgeberinnen zu Buche stand. Denn durch den einen Punkt qualifizierten sich die Dormagenerinnen für die Aufstiegsrelegation in die Regionalliga, in der sie am 22. und 23. April erst beim Zweiten der anderen Oberliga, RC Borken-Hoxfeld II, antreten müssen und dann den Drittletzten der Regionalliga, SSF Fortuna Bonn, am heimischen Höhenberg empfangen. Ehe die Vorbereitungen auf die einmonatige Verlängerung beginnen, hat TSV-Coach Peter Fischer seinen Mädels aber erst einmal eine Woche trainingsfrei gegeben. "Nach Ostern werden wir uns dann intensiv auf diese beiden Partien vorbereiten", sagte Fischer, der nun seit neun Jahren das Sagen bei den Dormagener Volleyballerinnen hat. Es wäre das erste Mal in der Vereinsgeschichte des TSV Bayer Dormagen, dass ein Damenteam den Sprung in die Regionaliga schafft. Als perfekte Vorbereitung wartet auf die Chemiestädterinnen eine Woche vor der Relegation noch die Finalrunde des Bezirkspokals, in dem es nach einem möglichen Sieg gegen Verbandsligist TV Jahn Königshardt, gegen Drittliga-Aufsteiger VC Allbau Essen gehen würde.

Die Saison beendet ist unterdessen für die Oberliga-Volleyballer der DJK Rheinkraft Neuss. Nachdem der direkte Wiederabstieg der Neusser bereits feststand, verlor das Team um Zuspieler Artem Schalaew beim Saisonfinale gegen Meister Dürener TV II mit 0:3 (20:25 12:25 14:25) und konnte sich dabei nicht wie erhofft noch mal mit einer guten Leistung aus der Liga verabschieden. "In den Sätzen zwei und drei lief irgendwie gar nichts mehr zusammen", resümierte Schalaew.

(HGi)
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