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Lokalsport
Volleyball: TSV gewinnt trotz eines kollektiven Blackouts

Dormagen. So richtig konnte Achim Kohtz nicht glauben, was er am Samstag zu sehen bekam: "Das war wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen", resümierte der Trainer der Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen. Was Kohtz so fassungslos machte, war das Auftreten seiner Schützlinge im zweiten Satz beim Gastspiel beim TV Menden. Mit 14:25 gab der Tabellenführer diesen Durchgang ab, präsentierte sich dabei völlig von der Rolle. "Das war ein kollektiver Blackout", brachte es Kohtz auf den Punkt, "diesen Satz müssen wir als katastrophal abhaken."

Und dennoch: Die Dormagenerinnen wahrten auch im vierten Spiel der Saison ihre weiße Weste. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit fuhr der TSV beim TV Menden mit 3:1 (25:23, 14:25, 25:14, 25:20) den vierten Sieg in Folge ein, ist damit weiter ungeschlagen. "Diese Tabellenführung sorgt natürlich für Rückenwind und das nötige Selbstvertrauen", ist sich der 61 Jahre alte Coach des TSV sicher.

Und dieses Selbstvertrauen half den Dormagenerinnen am Samstag auch aus der Schwächephase heraus. Nach schleppendem Beginn bekamen die Gäste aus der Chemiestadt im ersten Durchgang noch gerade so die Kurve, fuhren diesen mit 25:23 ein. Im zweiten Satz lief zwar gar nichts zusammen, doch in den folgenden beiden Spielabschnitten waren es dann wieder die Dormagenerinnen, die spielbestimmend waren. Besonders Libera Conny Ritterbach zeigte eine ganz starke Leistung und zog ihr Team mit tollen Abwehraktionen mit. "Das war bärenstark", sagte Kohtz.

(HGi)
 
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